Computer gehören zum Schüleralltag Schüler wünschen sich neue Medien im Unterricht

Redakteur: Jürgen Paukner

15 Prozent der Schüler nutzen Computer täglich im Unterricht, weitere 41 Prozent mindestens einmal in der Woche. Zu diesem Ergebnis kommt eine BITKOM-Umfrage.

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Fast jeder dritte Schüler lernt täglich am PC.
Fast jeder dritte Schüler lernt täglich am PC.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bedeutung des Computers als Lern- und Arbeitswerkzeug nimmt bei Schülern immer mehr zu. Das hat eine von Forsa im September 2010 durchgeführte, repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 500 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren ergeben.

Computer daheim

Laut BITKOM-Umfrage machen 29 Prozent der Schüler täglich ihre Hausaufgaben mit Hilfe eines Computers. Dies entspricht einem Anstieg um 10 Prozentpunkte gegenüber 2007. Weitere 46 Prozent machen mindestens einmal pro Woche ihre Hausaufgaben mit dem PC. Nur ein Viertel aller Schüler macht selten oder gar keine Hausaufgaben mit dem Computer. Der Anteil der Nichtnutzer hat sich im Vergleich zu 2007 auf 5 Prozent halbiert.

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„Spätestens bei Schülern der Oberschule gehört ein PC mit Internetanschluss auf jeden heimischen Schreibtisch“, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Computer in der Schule

Im Schulunterricht kommt der PC dagegen bei 43 Prozent aller Schüler entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche zum Einsatz. Erst 15 Prozent aller Schüler nutzen den Computer täglich in der Schule, 41 Prozent mindestens einmal pro Woche.

„Die Jugendlichen von heute werden mit Computer, Internet und Handy groß. Auf diese Medien wollen sie auch im Unterricht nicht verzichten“, sagte Scheer.

Nach den Ergebnissen der BITKOM-Umfrage wünschen sich 84 Prozent der Schüler, dass elektronische Medien im Unterricht stärker eingesetzt werden. 92 Prozent sagen, dass neue Medien Schulstunden interessanter machen und 79 Prozent, dass sie zum besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. Laut Umfrage hapert es in vielen Schulen aber noch an der Basisausstattung mit PCs. Bei 43 Prozent aller Schüler werden Computer im Unterricht entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche eingesetzt. Scheer: „Eine gute Ausstattung mit Computern, Internetzugängen und Whiteboards ist die Grundlage für einen modernen Unterricht.“ Ebenso wichtig wie die Technik seien gut geschulte Lehrer, die neue Lernkonzepte in der Praxis umsetzen können.

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