Good-Morning-Editorial vom 06.03.2017 Schöpferische Zerstörung und Risikokapital

Autor: Dr. Stefan Riedl

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Wo ist die nächste Innovation, die bestehende Wirtschaftsstrukturen zerstört?
Wo ist die nächste Innovation, die bestehende Wirtschaftsstrukturen zerstört?
(Bild: © aleutie - Fotolia.com)

Nach der Theorie der schöpferischen Zerstörung des Ökonomen Joseph Schumpeter brechen Neukombinationen von Produktionsfaktoren regelmäßig bestehende wirtschaftliche Strukturen auf, mit teilweise fatalen Folgen für Wirtschaftsakteure und Gesellschaft.

  • Die Uber-App zerstört Strukturen im Taxigewerbe.
  • Amazon zerstört Strukturen im Handel.
  • Das Internet zerstört Strukturen im Print-Verlagswesen.

Wer auf ein Unternehmen setzt, welches Schumpeters Theorie in der Praxis umsetzt, kann als Investor viel Geld verdienen. In den USA im Allgemeinen und im Silicon Valley im Besonderen sitzt Risikokapital sehr locker, während Banken hierzulande weniger auf neue Ideen setzen, sondern auf Business-Pläne, die mit Bestehendem vergleichbar sind. Ist das vielleicht der Grund, warum erfolgreiche Firmengründungen im Internet-Bereich häufig in den Vereinigten Staaten stattfinden?

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