Toshiba bringt neue Satellite-Modelle Satellitenstart für Windows 10

Redakteur: Klaus Länger

Gleich eine ganze Reihe neuer Notebooks und einen Convertible-PC präsentierte Toshiba auf der IFA-Preview in München. Mit eigener Cortana-Taste, Doppelmikrofon und teilweise Touchscreen sind die Geräte bereits für Windows 10 ausgelegt.

Firmen zum Thema

Auf den ersten Blick ist das Toshiba Satellite Radius 15 ein schlankes 15,6-Zoll-Notebook, es kann sich aber auch in ein Tablet verwandeln.
Auf den ersten Blick ist das Toshiba Satellite Radius 15 ein schlankes 15,6-Zoll-Notebook, es kann sich aber auch in ein Tablet verwandeln.
(Bild: Toshiba)

Das für Windows 10 interessanteste Gerät unter den neuen Satellite-Modellen ist sicher das Radius 15. Bei dem Convertible ist das 15,6-Zoll-Display mit 360-Grad-Scharnieren an der Basiseinheit befestigt. So kann sich das Satellite Radius 15 nicht nur in ein allerdings recht großes und Tablet verwandeln, sondern auch im Stand- oder-Tent-Modus genutzt werden, etwa für Präsentationen oder Multimedia-Anwendungen. Windows 10 verfügt über eine so genannte Contiunuum-Funktion. mit der sich der Destkop automatisch an den Notebook- oder Tablet-Modus anpasst.

Das Touch-Display basiert auf einem IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung. Das 20 mm schlanke Radius 15 ist in ein Alu-Gehäuse mit teilweise gebürsteter Oberfläche gehüllt. Im Innern des Gehäuses übernimmt ein Intel Core i5-5200U sowohl die Rechenarbeit, als auch mit seiner integrierten HD-5500-GPU die Grafikdarstellung. Toshiba verspricht für das wandlungsfähige Notebook mit Broadwell-Prozessor eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB DDR3L großzügig dimensioniert, als Massenspeicher dient eine HDD mit einem TB Kapazität.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

Abgerundet wird die Ausstattung durch AC-WLAN, Cardreader und drei USB-3.0-Ports. Auf der beleuchteten Tastatur findet sich eine eigene Cortana-Taste, mit der sich die digitale Assistentin und Windows 10 schnell aufrufen lässt. Spracheingeben nehmen die beiden Mikrofone entgegen, von denen die Webcam flankiert wird. Ausgeliefert wird das Satellite Radius 15 mit Windows 8.1 ab sofort für 1.249 Euro (UVP). Ab dem 29 Juli ist dann ein kostenfreies Upgrade auf Windows 10 möglich.

Satellite P: Für Games und Multimedia

Ebenfalls mit 15,6-Zoll-Panels sind die jüngsten Notebooks der Satellite-P-Serie ausgestattet. Die P50t-C-Modelle warten dabei sogar mit einem Ultra-HD-IGZO-Touchscreen auf, der mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel arbeitet. Das P50-C-10G begnügt sich dagegen mit einem Full-HD-IPS-Display. Als Prozessor und als zusätzliche Grafikkarten dienen hier ein Intel Core i5-5500U und eine Nvidia Geforce 930M mit Optimus-Unterstützung. Die Notebooks mit Ultra-HD-Display sind dagegen auch mit einer stärkeren Geforce GTX 950M und mit CPUs bis hinaus zum Core i7 mit zwei Prozessorkernen lieferbar. In der Basisausstattung sind die Notebooks mit einer SSHD mit einem TB Kapazität und 8 GB SSD-Cache bestückt. Das P50t-C gibt es auch mit der Kombination aus einer 256-GB-SSD und einer HDD bis zu zwei TB. Für den Sound sorgen Lautsprecher von Harman/ Kardon.

Neben den Modellen mit Intel-CPUs gibt es auch die Geräte der P50D-C-Serie mit AMD-A10-8700P-Prozessor. Die CPU aus der neuen Carrizo-Generation mit vier Excavator-Cores und integrierter Radeon-R6-GPU kann auch mit einer zusätzlichen Radeon-Grafikkarte gekoppelt werden. Die Kombination nennt sich dann Radeon R6 M340DX. Beim 15,6-Zoll-Display hat man hier die Wahl zwischen einem HD-Panel mit 1.366 x 768 Bildpunkten und einem Full-HD-IPS-Panel. Ansonsten entsprechen die Ausstattungsoptionen dem P50t-C. AMD-Käufer müssen sich hier also nicht mit einem Sparmenü zufrieden geben. Den Preis nennt Toshiba derzeit nur für das Satellite P50-C-10G: Es soll 1.249 Euro kosten.

Weiter geht es mit den neuen Allround-Geräten der Satellite-L- und C-Baureihen.

Farbenfrohe Alleskönner

Auch bei den neuen Allround-Modellen mit 15,6-Zoll-Display hat der Kunde die Wahl zwischen Intel-Prozessoren und dem AMD A10-8700P. Während die Intel-Modelle der L50-C-Serie mit einer zusätzlichen Geforce-930M-Grafikkarte lieferbar sind, bietet Toshiba beim L50D-C mit AMD-Prozessor die selbe Dual-Grafik-Kombination wie beim P50D-C an. Auch die Massenspeichervarianten gleichen den Satellite-P-Modellen, allerdings ist bei den L50-Modellen noch ein optisches Laufwerk an Bord. Für das Kunststoffgehäuse des L50 sind auswechselbare Display-Cover und Handballenablagen in verschiedenen Farben lieferbar.

Den Satellite L70 mit 17,3-Zoll-Display gibt es dagegen nur in Silber und nur mit Intel-Prozessor und optionaler Geforce-930M-Grafik. Das Display liefert hier je nach Ausstattungsvariante entweder 1.600 x 900 oder 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Der empfohlene Preis für das L50-C liegt zwischen 649 und 1.099 Euro, für das L50D mit AMD-CPU gibt Toshiba einen UVP von 749 Euro an. Der 17,3-Zöller L70-C kostet je nach Ausstattung 1.049 oder 1.099 Euro.

Die Cortana-Taste und die beiden Mikrofone gibt es auch bei den Satellite-L-Modellen sowie bei der günstigeren Satellite-C-Baureihe, die Toshiba ebenfalls in überarbeiteter Form auf den den Markt bringt.

Schlanke Allrounder für wenig Geld

Die neuen Notebooks der Satellite-C-Serie sind deutlich schlanker geworden. Die in ein schwarzes oder weißes Kunststoffgehäuse mit Metalloptik gehüllten Geräte mit 15,5- oder 17,3-Zoll-Display sind nur noch 23,5 oder 26,5 mm dick und wiegen zwischen 2,2 und 2,73 kg. Sie sind entweder mit Intel-Prozessoren bis hinauf zum Core i5-5200U oder mit einem AMD A8-7410 aus der Carrizo-L-Serie lieferbar. Mit dem Carrizo-Prozessor A10-8700P hat der A8-7410 nur den Vornamen gemeinsam. Er verfügt zwar auch über vier Kerne, gehört aber zu der sparsameren Puma+-Familie, die mit Intels Bay-Trail-Atom konkurriert. Als integierte Grafik dient hier eine Radeon-R5-GPU. Erstmals bietet Toshiba bei Geräten der unteren Preiskategorie die Möglichkeit, sie auch mit einer SSD statt einer HDD zu bestellen. Allerdings bleiben die 15,6-Zoll-Geräte auf die HD-Auflösung und die 17-Zöller auf 1.600 x 900 Bildpunkte beschränkt.

Der Startpreis für das Satellite-C55-Notebook mit Intel Pentium N3700 auf Bay-Trail-Basis oder das AMD-Modell Satellite C55D-C-10N liegt bei 549 Euro. Für die Spitzenmodelle der C70-Serie mit Intel Core i5-5200U und Geforce-Grafik wollen 999 Euro bezahlt werden.

(ID:43494275)