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Samsung Galaxy Book S

Samsungs Macbook-Air-Herausforderer

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

Samsungs Galaxy Book S ist ein ernstzunehmender Herausforderer von Apples Macbook Air.
Samsungs Galaxy Book S ist ein ernstzunehmender Herausforderer von Apples Macbook Air. (Bild: Samsung)

Mit dem Galaxy Book S will sich Samsung im Notebook-Markt neu positionieren. Der neue Mobilcomputer hat nichts mehr von einem erweiterbaren Tablet, sondern dürfte als ernstzunehmender Herausforderer von Apples erfolgreichem Macbook Air gelten.

Samsung wappnet sich unter anderem mit einem neuen Mobilcomputer für das Weihnachtsgeschäft. Auf einer Präsentation in New York präsentierte der südkoreanische Elektronikhersteller das Galaxy Book S. Das ultraschlanke Gerät hat nichts mehr von einem erweiterbaren Tablet, sondern dürfte ein ernstzunehmender Herausforderer für Apples Macbook Air werden.

Mit 11,8 Millimetern an der dicksten Stelle ist das Galaxy Book S mit Touch-Display deutlich dünner als das Macbook Air (15,6 mm), erklärte Samsung. Mit einer Akku-Laufzeit von bis zu 24 Stunden könnte Samsung mit dem Windows-10-Gerät einen Rekord aufstellen. Dafür setzten die Südkoreaner statt auf Intel-Prozessoren auf den Qualcomm-Chip Snapdragon 8cx, der auf der ARM-Architektur basiert und speziell für den mobilen Einsatz konzipiert ist. Er könne es in Sachen Performance problemlos mit einem Intel Core i5 aufnehmen, der traditionell in Notebooks verbaut ist, hieß es.

Ein LTE-Modem ist zudem direkt auf dem Chip integriert. Als weitere Besonderheit lässt sich das Galaxy Book S auch mit dem Smartphone oder sogar einer Powerbank aufladen.

Für die Entwicklung habe Samsung eng mit den Hardware- und Software-Partnern zusammengearbeitet, sagte DJ Koh, Chef der Mobilsparte des Konzerns. „Wir glauben, dass wahre Innovation nur durch einen offenen und gemeinsamen Ansatz möglich ist, bei dem die Partner gemeinsam motiviert sind, Barrieren abzubauen und das Computererlebnis neu zu definieren.“

Neben seiner Partnerschaft mit dem Chiphersteller Qualcomm rückt Samsung auch enger mit dem Software-Hersteller Microsoft zusammen. Die Unternehmen wollten ein neues Kapitel in ihrer Zusammenarbeit aufschlagen, damit Windows-PCs und Smartphones enger zusammen rücken. Die Partner arbeiteten dabei auch bei Samsungs DeX-Technologie zusammen, mit der sich das Smartphone am PC-Bildschirm nutzen lässt.

Am Mittwoch stellte Samsung auch neue Modelle der Reihe Galaxy Note vor, die die Position des Konzerns als weltweiter Marktführer untermauern soll. Das Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+ werden beide ab dem 23. August verfügbar sein, kündigte DJ Koh an. Auch eine Variante, die den superschnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützt, soll es geben. Die Galaxy-Note-Modelle haben im Vergleich zu anderen Smartphones in der Regel ein größeres Display und verfügen zusätzlich über einen smarten Eingabestift. Auch Microsoft-Apps wie Onenote oder die Mail-Software Outlook sind integriert.

Viel wurde in der Branche bereits im Vorfeld der Produktpräsentation in New York spekuliert, was Samsung alles im Köcher haben könnte. Das bereits für September angekündigte erste faltbare Smartphone Galaxy Fold war, anders als von manchen Beobachtern erwartet, allerdings nicht dabei. Mit ihm liefert sich Samsung mit seinem chinesischen Kontrahenten Huawei einen Wettbewerb, wer das erste Gerät dieser Art auf dem Markt platzieren kann. Im April hatte Samsung dann einen fulminanten Fehlstart hingelegt, auch Huawei hatte den Marktstart verschoben. Auch Samsungs erster vernetzter Lautsprecher mit integriertem Sprachassistenten Bixby, der demnächst nach einigen Verzögerungen auf den Markt kommen soll, war am Mittwoch in New York kein Thema.

Das Samsung Galaxy Book S soll in zwei Farben für rund 1.100 Euro (UVP) voraussichtlich im Oktober in den Handel kommen.

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