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Smartphone mit Android 4.0 und Quad-Core-Prozessor Samsung stellt mit dem Galaxy S3 seine Konkurrenz zum iPhone vor

Redakteur: Heidemarie Schuster

Der Hersteller Samsung hat sein neues Smartphone-Flaggschiff präsentiert: Das Galaxy S3. Sprachsteuerung (S Voice), Datenaustausch via Kontakt von Gerät zu Gerät (S Beam) und Acht-Megapixel-Kamera gehören zur Ausstattung.

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Das Samsungs Galaxy S3 misst 4,8 Zoll.
Das Samsungs Galaxy S3 misst 4,8 Zoll.
(Samsung)

Samsungs S-Klasse bekommt mit dem Galaxy S3 Familienzuwachs. Es misst 136,6 x 70,6 x 8,6 Millimeter, wiegt 133 Gramm und kommt mit dem Betriebssystem Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) daher. Das Super-AMOLED-Display ist 4,8 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.280x720 Pixel. Als Prozessor verbaut Samsung einen Quad Core.

Acht-Megapixel-Kamera

Das Galaxy S3 hat eine Acht-Megapixel-Kamera mit Auto-Fokus auf der Rückseite verbaut. Dank der „Brust Shot“-Funktion kann das Smartphone 20 Bilder in Serie aufnehmen und mehr als drei Fotos in der Sekunde – dies soll ohne Aufnahmeverzögerung möglich sein. HD-Aufnahmen sind kein Problem, Videos können in Full HD (1080p) aufgenommen werden.

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Hinzu kommt, dass die Kamera Gesichter erkennt und beispielsweise bei Gruppenfotos automatisch ein Portrait-Bild jeder einzelnen Person erstellt. Die Front-Kamera hat 1,9 Megapixel.

Die Front-Kamera erkennt zudem, wenn die Augen eines Nutzers auf das Telefon gerichtet sind. Ist es der Besitzer, erwacht das Handy aus dem Schlafmodus. Wird der Bildschirm nicht mehr angesehen, schaltet er sich aus.

S-Voice

Samsungs Antwort auf Apples Siri heißt „S Voice“. Mit dieser intelligenten Sprachsteuerung kann beispielsweise der Wecker mit einem Wort um Aufschub gebeten werden. Fotos können ebenfalls mit einem Stichwort (Cheese) geschossen werden. Auch Fragen zum Wetter, die Musik lauter und leiser stellen, E-Mails und SMS schreiben sollen mit S Voice kein Problem sein.

S Beam

Mit der Funktion „S Beam“ lassen sich Daten via Near Field Communication (NFC) austauschen. Es müssen also nur zwei Geräe aneinander gehalten werden und schon kann der Datenaustausch stattfinden.

Direct Call

Der so genannte „Direct Call“ ermöglicht das Tätigen eines Anrufes, ohne eine Taste dafür zu drücken. Es soll reichen, den Namen des gewünschten Anrufers zu sagen, dann hält man sich das Smartphone ans Ohr und schon startet der Anruf.

Verbindungsmöglichkeiten

Unterstützt werden die Verbindungsmöglichkeiten WLAN, GPS, Bluetooth und UMTS. Das Galaxy wird es in einigen Ländern auch als LTE-Variante geben, in Deutschland aber nicht.

Mit der Funktion „AllShare Cast“ können Inhalte vom Galaxy S3 direkt auf ein Fernsehgerät übertragen werden. Der Akku lässt sich außerdem kabellos aufgeladen.

Speicherplatz

Das Galaxy S3 kann wahlweise mit 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicher geordert werden. Hinzu kommt ein microSD-Karten-Slot.

Preise und Verfügbarkeit

Samsung will das Galaxy S3 Ende Mai in Europa in den Farben „Marble White“ und „Pebble Blue“ auf den Markt bringen. Ab rund 600 Euro soll das Samsung-Flaggschiff zu haben sein.

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