CeBIT 2013: Thin und Zero Client-Computing von Samsung Samsung-Clients für die Buiness-Cloud

Redakteur: Ulrike Ostler

Schiffe, Chemikalien, Medizintechnik, Drucker, Gebäude, Kameras, Staubsauger und Waschmaschinen, LTE-Systeme, Halbleitern und LED-Produkte – all das produziert der koreanische Riesenkonzern Samsung schon – in einer weltweiten Spitzenposition. Nun bringt Samsung Electronics Co. Ltd. neue hin und Zero Clients auf den Markt und will zusammen mit SAP die Android-Welt sicherer gestalten.

Firmen zum Thema

Die neuen Zero Client-Monitore (NC191 und NC 241) bieten bessere Bildqualität und geringeren Energieverbrauch durch LED BLU Technologie und die Thin Client Box TX-WN lässt sich mit jedem beliebigen Monitor verbinden.
Die neuen Zero Client-Monitore (NC191 und NC 241) bieten bessere Bildqualität und geringeren Energieverbrauch durch LED BLU Technologie und die Thin Client Box TX-WN lässt sich mit jedem beliebigen Monitor verbinden.
(Bild: Samsung)

Nach Angaben von Roland Schweyer, Director IT Cluster Samsung Electronics GmbH, haben B2B-Lösungen für Samsung einen hohen Stellenwert. Bis 2015 will der Konzern rund die Hälfte seines Umsatzes in Deutschland mit professioneller IT für Unternehmen erzielen. Ende 2012 lag dieser Anteil bereits bei 33 Prozent.

Nun bringt Samsung etwa die Zero Client Base Station „NB-NH“ heraus und die „Thin Client Base Station TB-WH“ der „B“-Serie, die beiden Zero Client Monitore „NC191“ und „NC241“ der „C“-Serie, die Thin Client Monitore „TC191“ und „TC241“ sowie die neue Thin Client Box „TX-WN“ der „X“-Serie seien die Antwort auf die steigende Kundennachfrage nach Cloud-Lösungen für den Arbeitsplatz, so Samsung.

Die Produkte der C-Serie sind integrierte Lösungen für Unternehmen, die ihre Produktivität erhöhen und die Betriebskosten senken möchten. Sie sind insbesondere gedacht für das Cloud Computing und sollen den Nutzern ermöglichen, sicher auf ihre Daten sowie auf das Betriebssystem und ihre Anwendungen zuzugreifen, die auf einem zentralen Server oder im Netzwerk liegen.

Zero Clients

Via „Samsung All Share Play“ werden Fotos auf kompatible Smartphones, Laptops oder „Samsung Smart TV“-Geräte im drahtlosen Netzwerk übertragen. Die Kamera verbindet sich auch ohne Netzwerk mit Geräten, die den Wi-Fi Direct-Standard unterstützen. Mit der Autobackup- Funktion lassen sich Bilder auf fernen PCs oder direkt in der „Samsung Cloud“ sichern.

Bildergalerie

Ein automatischer Upload in soziale Netzwerke wie „Facebook“ und „Flickr“ lässt sich kameraseitig einstellen. Durch den schnellen Datentransfer stehen die Bilddaten sofort zur Weiterbearbeitung zur Verfügung und ermöglichen neue und effiziente Arbeitsabläufe.

Die Zero Client Monitore der C-Serie und die Samsung Zero Client Base Station bieten laut Anbieter eine hohe Sicherheit, da Daten nicht lokal gespeichert werden. Eingebaut wurden die Teradici-Prozessoren der zweiten Generation mit dem ProtokollPCoIP, die die Geräte mit schnelleren Boot- und Reaktionszeiten, besserer Bildqualität und einem vereinfachtes System-Management ausstatten.

Noch einmal Base und zwei Monitore

Die Zero Client Base Station NB-NH der B-Serie ermöglicht es Anwendern, weiterhin mit ihrem gewohnten Monitor zu arbeiten. Durch die Zero Client Base Station verwandelt sich ihr gewohnter Monitor binnen weniger Minuten in eine Cloud-basierte All-in-One-Lösung.

Die Zero Client Monitore der C-Serie sind mit DVI Output, D-sub Input, vier USB 2.0-Ports und integriertem Lautsprecher ausgestattet. Es gibt sie in zwei Größen: 48,26 Zentimeter (NC191 mit 19 Zoll) und 59,94 Zentimeter (NC241 mit 24 Zoll).

Der Vorteil der Monitore: Nach Herstellerangaben bieten sie eine bessere Bildqualität und punkten mit reduziertem Energieverbrauch. Dafür zeichne die integrierte Technik „LED BLU“ verantwortlich, die für 40 Prozent weniger Energieverbrauch im Vergleich zu CCFL LCD-Monitoren sorgt.

Thin Clients

Bildergalerie

Die Thin Client-Monitore TC191W und TC241W unterstützen eine Virtual DesktopInfrastructure (VDI). Mit nur 500 Quadratzentimetern Standfläche benötigen sie wenig Platz auf dem Schreibtisch.

Die Monitore sind mit DVI Output, D-sub Input und vier USB 2.0-Ports ausgestattet und in zwei Größen erhältlich: 48,26 Zentimeter (TC191W mit 19 Zoll) und 59,94 Zentimeter (TC241W mit 24 Zoll). Sie verfügen über zahlreiche Anschlüsse sowie ergonomische Funktionen wie einen höhenverstellbaren Standfuß.

Auch die Thin Client Base Station TB-WH ist höhenverstellbar und lässt sich dank Pivot-Funktionen an die ergonomischen Wünsche des Nutzers anpassen. Die erste Standalone-Cloud-Lösungdes Herstellers , die Thin Client Box TX-WN der X-Serie, besticht nach Samsung-Werbung durch Einfachheit und hohe Effektivität.

Samsung Magic RMS 2.0 für reibungsloseren IT-Betrieb

Anwender greifen damit in der Regel auf ihre in der Cloud gespeicherten Daten zu. Ihr großer Vorteil: Die Box lässt sich mit jedem beliebigen Monitor verbinden und ermöglicht es, vorhandenes Equipment weiterhin zu nutzen. Die Thin Client Box ist außerdem mit der Software „Samsung MagicRMS Pro“ ausgestattet, die eine Verwaltung des Geräts über einen zentralen Server ermöglicht.

Die Fernwartungssoftware unterstützt IT-Abteilungen beim Management und Monitoring ihrer Samsung Cloud-Peripherie. Ob Release-Wechsel, Betriebssystem- oder Firmware-Update, sämtliche Administrationsschritte erfolgen von einer zentralen Stelle aus. Mit der der Magic RMS 2.0-Konsole lassen sich ohne Weiteres mehr als tausend Cloud-Clients per Fernwartung administrieren.

Preise und Verfügbarkeit

Die Samsung Zero Client Base Station NB-NH ist für 335 Euro plus Mehrwertsteuer ab März 2013 erhältlich. Die Samsung Zero Client Monitore NC191 ist ab Mai und das NC241 seit Februar 2013 im Handel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer beträgt 519 Euro für NC191 und 639 Euro für das Modell NC241.

Der Thin Client-Monitor TC191W ist ab Mai im Handel verfügbar, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 645 Euro. Das Modell TC241W gibt es bereits seit Februar 2013 für etwa 515 Euro.

Die Samsung Thin Client Box TX-WN ist ab März 2013 erhältlich. Die Preisempfehlung liegt bei 515 Euro. Das Modell TB-WH kostet 489 Euro und kommt diesen Monat auf den Markt.

Zu sehen sind die Produkte heute und morgen noch in Halle 2, Stand D30, auf mehr als 850 Quadratmetern.

SAP wird SAFE

Fast genauso frisch ist die Partnerschaft von SAP und Samsun, die die Sicherheit von Android-basierten Geräten für den Einsatz in großen Unternehmen voranbringen soll. Die beiden Firmen gaben das kürzlich auf dem Mobile World Congress bekannt.

Laut Gartner beansprucht Samsung 42,5 Prozent des globalen Android-Marktes. Damit ist der koreanische Hersteller klar der Marktführer auf der Android-Plattform.

Bildergalerie

Im Rahmen einer Partnerschaft soll die „Samsung For Enterprise“ (SAFE)-Zertifizierung für das „SAP Afaria Mobile Device Management“ ausgeweitet werden. Geräte mit SAFE-Zertifizierung erfüllen die Sicherheitskriterien des koreanischen herstellers und verfügen darüber hinaus über spezielle Business-Features.

Die Sicherheitsfunktionen

Werden solche SAFE-Geräte When über SAP Afaria verwaltet, können Unternehmen auch große Mengen von mobile Geräten und Nutzern effektiv und sicher verwalten. Das gilt auch für Geräte, die die Mitarbeiter selbst in die Arbeit mitbringen.

SAFE bietet Sicherheitsfunktionen, etwa über verschiedene Policy-Gruppen wie Application Policy, Exchange Active Sync IT Policy, Encryption Policy, Native Email Policy oder Various Restriction Policies (WiFi, USB, SD card, Bluetooth, Kamera, Mikrofon oder Clipboard) und Location Policy.

Möglich ist aber auch SD-Kartenverschlüsselung, Application White/Blacks und das vereinheitlichte Ausrollen neuer E-Mail-Accounts und die Verwaltung von verschiedenen Modellgruppen.

(ID:38511790)