Cloud Computing Virtual Conference – CCX QIV/21 Salami-Taktik führt zu erfolgreicher Cloud-Migration

Von Elke Witmer-Goßner

Viele Unternehmen jeglicher Größe nutzen inzwischen in irgendeiner Form Cloud-Services. Und vielen von ihnen ist die Entscheidung, bisher selbst betriebene IT aus der Hand zu geben, sicherlich nicht leichtgefallen. Selbst, wenn es nur ein „bisschen“ Cloud ist, die man jetzt nutzt.

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Schritt für Schritt in die Cloud: Besser mit einer schlankeren Lösung beginnen und später skalieren.
Schritt für Schritt in die Cloud: Besser mit einer schlankeren Lösung beginnen und später skalieren.
(Bild: gemeinfrei© Gerd Altmann / Pixabay )

Doch wie groß muss er sein, dieser Schritt in die Cloud-Zukunft? Welche Rolle spielt die Automation in einer hybriden Cloud-Welt? Und was kommt nach einer abgeschlossenen Cloud-Migration? Markus Sieber, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Spirit/21, kennt die Fragen nur zu gut, die Unternehmen haben, die sich auf ihre Cloud-Reise begeben.

Auf der CCX Cloud Computing Virtual Conference QIV/21 am 24. November 2021 will Sieber in seiner Keynote „Was macht jetzt die bisherige IT-Organisation, wenn die Cloud alles macht und wie verändert sich die Unternehmenskultur?“ Antworten geben.

CloudComputing-Insider: Worum wird es genau in Ihrer Keynote zur CCX QIV/21 gehen?

Markus Sieber: Ich werde die Transformation der IT-Organisation und den damit verbundenen Wandel in der Unternehmenskultur in den Mittelpunkt stellen. Der technologische Fortschritt, insbesondere Cloud-Technologien, fordern Veränderungen in der Aufstellung und Verantwortung interner IT-Organisationen. Die bisherigen Strukturen sind immer noch sehr stark auf die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur, des Netzwerks und der damit verbundenen fortwährenden Anpassung an neue technologische Upgrades dieser Umgebung ausgerichtet. Dass viele IT-Organisationen mit diesem Background bis heute beschäftigt sind, zeigt sich oft auch daran, wie die IT in der Unternehmensorganisation verankert ist. Mit dem Ein- oder Umstieg in die Cloud müssen diese Strukturen nachhaltig verändert werden.

Warum ist dieses Thema so wichtig?

Sieber: Als CEO eines mittelständischen IT Managed Services Providers ist es für mich sehr wichtig, die notwendige Anpassung der IT-Organisation zu unterstützen. Denn vor dem Hintergrund der schnell fortschreitenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist dies mit entscheidend für den zukünftigen Erfolg und das Wachstum eines Unternehmens. Dabei muss sich aber auch die Kultur im Unternehmen weiterentwickeln – sowohl auf Seite des Kunden als auch in der Organisation des IT Providers.

Markus Sieber, Vorsitzender der Geschäftsleitung des IT-Dienstleisters Spirit/21.
Markus Sieber, Vorsitzender der Geschäftsleitung des IT-Dienstleisters Spirit/21.
(Bild: © Viola Schuetz)

Diesen Wandel kann man nicht einfach so anordnen. Er sollte vielmehr in ein unternehmensweites Change Programm eingebettet werden. Grenzen, die sich aus einer traditionellen Bereichs- oder Silodenkweise etabliert haben, können auf diese Weise durchlässiger werden und die Handlungsweise orientiert sich wieder stärker am Geschäftszweck des Gesamt-Unternehmens. Wie schnell diese Veränderungen umgesetzt werden, hängt davon ab, wie gut die Geschäftsprozesse und deren Verantwortliche mit der IT-Organisation integriert werden. Da findet sich dann eher kein Platz mehr für traditionellen Tätigkeiten, wie z.B. die Überwachung einer IT-Infrastruktur nach bisherigen SLA Regeln.

Welche technischen Entwicklungen werden Ihrer Meinung nach bald besonders wichtig werden?

Sieber: Eines steht fest: An der Cloud kommt heute niemand mehr vorbei. Die hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und Effizienz und vor allem die Fülle an Services machen sie attraktiv und erklärt die wachsende Zahl an Unternehmen, die Cloud-Services und -Plattformen nutzen oder zu nutzen gedenken. Die Themenfelder Automatisierung, Internet of Things (IIoT) und Managed-Services-Dienstleistungen werden dabei für die Geschäftsprozesse eines Unternehmens immer wichtiger.

Gibt es ein Geheimrezept für erfolgreiche Cloud-Projekte?

Sieber: Mehr Effizienz, Flexibilität und reduzierte Kosten stehen beim Aufbau von Cloud-Infrastrukturen an erster Stelle. Wichtig ist es, gleich zu Beginn die Weichen richtig zu stellen. Generell gilt: Besser mit einer schlankeren Lösung beginnen und später skalieren. Das spart Zeit, Aufwand und erhöht die Geschwindigkeit. Die wenigsten Unternehmen kommen jedoch beim Umstieg ohne ein hybrides Szenario aus. In diesem Fall rückt die strategische Entscheidung in den Mittelpunkt, wie lange man sich in diesem Szenario befinden will und welchen Aufwand man entsprechend betreibt, beide Architekturen – die in der Cloud und On-Premises – zu erhalten, zu betreiben und zu modernisieren. Das geht nicht ohne strukturelle Veränderungen. Diese bieten jedoch auch neue Chancen, Innovation zu beschleunigen und nicht zuletzt neue, interessante Arbeitsfelder.

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Für Leser unseres Partnerportals CloudComputing-Insider, die in einem Unternehmen, einer Behörde oder bei einem IT-Partner Cloud-Aufgaben betreuen, ist die Teilnahme an der CloudComputing-Konferenz CCX QIV/21 kostenlos!

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