Förderaktion mit kostenlosen Lizenzen SAD rettet aus der Finanzkrise

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Eine wohl beispiellose Aktion zur Rettung aus der weltweiten Börsenkrise hat der schwäbische Softwareverlag SAD ins Leben gerufen. Dabei werden Lizenzen der Anwendungssoftware »Haushaltsbuch« im Wert von rund 100.000 Euro verschenkt.

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Mit Hilfe des Haushaltsbuches sollen auch Bankmanager nun wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben.
Mit Hilfe des Haushaltsbuches sollen auch Bankmanager nun wissen, wofür sie ihr Geld ausgeben.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach dem Vorbild der Förderaktion »Schulen ans Netz« stellt S.A.D. aktiven Bankvorständen und -aufsichtsräten seine Anwendungssoftware »Haushaltsbuch« kostenlos zur Verfügung. Zur Eindämmung der Finanzkrise sollen 10.000 Lizenzen beigesteuert werden.

»Wir können ja nicht tatenlos dabei zusehen, wie unsere Banker samt Glaspalästen und Millionengehältern in den Ruin getrieben werden. Nur weil ihnen keiner ein Hilfsmittel zur Verfügung stellt, wo man Einnahmen und Ausgaben eintragen kann«, erklärt der Software-Anbieter aus Ulm. Da entsprechende Programme in den Bankhäusern offensichtlich nicht existierten, will S.A.D. jetzt in die Bresche springen – und gleichzeitig die Funktionsvielfalt der Software unter Beweis stellen.

Bankmanager und -aufsichtsräte können sich laut Hersteller unter der Mailadresse aktion-banker-lernen-rechnen@my-sad.com bei S.A.D. melden, um ihre persönliche Lizenz des Haushaltsbuches kostenfrei zu erhalten. Voraussetzung für den Versand ist die Vorlage einer Visitenkarte mit Titel und Anschrift der Bank.

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