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Stellenabbau beim Computer-Fertiger

Runder Tisch macht Fujitsu-Mitarbeitern Hoffnung

| Autor / Redakteur: dpa / Sylvia Lösel

Der Stellenabbau bei Fujitsu war das Thema eines Runden Tisches.
Der Stellenabbau bei Fujitsu war das Thema eines Runden Tisches. (Bild: Pixabay)

Um den geplanten Stellenabbau im Rahmen der Schließung des Augsburger Computerwerks Fujitsu ging es bei einem Runden Tisch, an dem unter anderem die Unternehmensführung sowie Vertreter von Arbeitgeberverband, Wirtschaftskammer und Arbeitsagentur teilnahmen.

Die Staatsregierung sieht gute Chancen für Fujitsu-Mitarbeiter, die wegen der angekündigten Schließung des Augsburger Computerwerks im Jahr 2020 und dem Wegfall von 1.500 Stellen neue Arbeit suchen. Nach einem Gespräch mit der Unternehmensführung und Vertretern von Arbeitgeberverband, Wirtschaftskammern, Arbeitsagentur, Stadt, Betriebsrat und IG Metall sagte Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) am Mittwoch: „Wir haben heute gesehen, dass alle Seiten zu großer Unterstützung bereit sind.“

Arbeitsministerin Kerstin Schreyer (CSU) sagte, der Aufbau einer Jobbörse beginne umgehend. „Gemeinsam werden wir alles dafür tun, um für die Beschäftigten zeitnah möglichst wohnortnahe Perspektiven zu entwickeln“, sagte Pschierer. Fujitsu habe zugesagt, bei den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern am 21. November einen Plan vorzulegen. Pschierer stellte Fördermittel für mittelständische Unternehmen in Aussicht, die Arbeitsplätze schaffen. „Augsburg ist heute stark in der Umwelttechnologie, in der Luft- und Raumfahrt und im Bereich der neuen Materialien. Der Arbeitskräftebedarf ist groß“, sagte der Minister.

Fujitsu stellt in Augsburg Notebooks und Speichersysteme her, will Entwicklung und Fertigung aber nach Japan verlagern. In der Region Augsburg gibt es derzeit rund 12.000 Arbeitslose - das entspricht einer Quote von 3,2 Prozent - und 6.000 offenen Stellen.

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