SATA-SSD OCZ VX500 Rückkehr zu MLC-Flash

Autor: Klaus Länger

Bei der Einsteiger-SSD Trion 100 hat OCZ TLC-Flash verwendet. Bei den neuen Mainstream-SSDs der VX500-Serie kommt für eine besonders lange Lebensdauer wieder MLC-NAND von Toshiba zum Einsatz.

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Die günstige SATA-SSD VX500 von OCZ soll eine sehr lange Lebensdauer aufweisen.
Die günstige SATA-SSD VX500 von OCZ soll eine sehr lange Lebensdauer aufweisen.
(Bild: Toshiba)

Mit einem 2,5-Zoll-Formfaktor und einer SATA-6-GBit-Schnittstelle soll die SSD VX500 der Toshiba-Tochter OCZ vor allem für das Aufrüsten von PCs oder Notebooks geeignet sein. Im Gegensatz zur etwas günstigeren Trion-100-Serie setzt OCZ bei der als Mainstream-SSD kategorisierten VX500 wieder die etwas kostspieligeren MLC-NAND-Speicher ein. Sie stammen ebenso wie der Controller von der Konzernmutter Toshiba. Lieferbar ist die SSD mit vier verschiedenen Kapazitäten zwischen 128 und 1.024 GB. Je nach Kapazität gibt OCZ eine Lebensdauer zwischen 74 und 592 TBW (Terabytes written) an. Paul Rowan, General Manager der SSD Business Unit von Toshiba Electronics Europe, bescheinigt der VX500 damit die dreifache Lebensdauer gängiger Modelle mit TLC-Flash.

Auch an Leistung soll es der VX500 mit bis zu 550 MB/s beim sequentiellen Lesen sowie 515 MB/s beim sequentiellen Schreiben nicht fehlen. Bei wahlfreien Zugriffen soll das OCZ-Drive bis zu 92.000 beziehungsweise 65.000 IOPs erzielen. Für eine längere Akkulaufzeit beim Einsatz in Notebooks soll die Device-Sleep-Funktion sorgen, die allerdings beim größten Modell fehlt.

Ausstattung und Garantie

Zu der Rolle der VX500 als Upgrade SSD passt die beiliegende Lizenz für die Klon-Software Acronis True Image. Zum Lieferumfang zählt zudem die Management-Software SSD Utility, die auch Diagnosedaten direkt an den technischen Support senden kann. Als Garantie gewährt OCZ fünf Jahre „Advanced Warranty Program” mit Vorab-Austausch defekter Geräte ohne Rücksendekosten.

Die 128-GB-Version der VX500 soll 65 Euro kosten, das 256-GB-Modell 95 Euro, das mit 512 GB 145 Euro und das 1-TB-Spitzenmodell schließlich 355 Euro. Alle Preise verstehen sich als UVP.

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