Appliance für KMU

RSA sichert den Mittelstand ab

21.03.2007 | Redakteur: Katharina Krieg

Sonja Tietz treibt als Regional Manager Deutschland und Österreich die RSA-Mittelstandsinitiative voran.
Sonja Tietz treibt als Regional Manager Deutschland und Österreich die RSA-Mittelstandsinitiative voran.

Security-Spezialist RSA will sich bei mittelständischen Unternehmen einen Platz sichern. Die Distributionslandschaft wurde für dieses Vorhaben neu strukturiert und eine auf Mittelständler zugeschnittene Security-Appliance auf den Markt gebracht. Nun werden auch die Reseller auf die Zielgruppe eingestellt.

RSA setzt seine Strategie, sich mehr dem Mittelstand zuzuwenden, erstmals in die Tat um. Nach der Ankündigung dieses Vorhabens Ende letzten Jahres organisierte der Security-Hersteller seine Distributionspartnerschaften neu. Für die jetzt gestartete KMU-Initiative (kleine und mittlere Unternehmen) sind Azlan und Tech Data als Volumendistributoren übrig geblieben.

»Das KMU-Segment ist der am schnellsten wachsende Markt in Europa und eine aufregende Möglichkeit für RSA, sein Sicherheits-Know-how einzubringen«, sagt der Marketingchef Tim Pickard. Gefragt sind deshalb Reseller, die Unternehmenskunden mit bis zu 500 Mitarbeitern betreuen.

»Wie groß das Partnerunternehmen selbst ist, ist dabei nicht so entscheidend wie der regionale Bezug. Gerade bei mittelständischen Kunden beobachten wir, dass ein Ansprechpartner in der Nähe gewünscht wird«, erklärt Sonja Tietz, die bei RSA die Geschäfte in Deutschland und Österreich verantwortet. Gerne gesehen sind auch Händler, die sich bisher noch nicht so gut im Security-Bereich auskennen. RSA und die Distributoren geben hier mit Online-Trainings Hilfen zu den Appliances und zum Verkauf.

Authentifizierung durch zwei Faktoren

RSA hängt seine Mittelstandskampagne an der SecurID Appliance 100 auf, die der Hersteller auf der CeBIT präsentiert hat. Beim Identitätsmanagement sieht RSA die Probleme kleinerer Unternehmen ähnlich gelagert wie die der Großkunden. So wollen auch die sich nicht auf Passwörter als Zugangsberechtigung verlassen.

Die Plug-&-Play-Hardware-Lösung ermöglicht deshalb bis zu 100 Nutzern mittels einer Zwei-Faktoren-Authentifizierungstechnologie einen gesicherten Fernzugriff auf das Firmennetzwerk. Der eine Faktor ist das Wissen des Nutzers, also ein Passwort oder eine PIN. Zweiter Faktor ist ein Gegenstand, den er bei sich trägt: das Authentifizierungs-Token. Die SecurID-Token der Appliance generieren alle 60 Sekunden ein digitales Einmal-Passwort, das die Nutzer beim Login eingeben müssen.

Skalierbare Einsteigerlösung

Die Installation der SecurID Appliance 100 soll auch für weniger technisch versierte Mitarbeiter möglich sein und über ein webbasiertes Interface nicht länger als 15 Minuten in Anspruch nehmen, so die Versprechen des Herstellers. Die Appliance kann über den Zukauf weiterer Token für mehr als 100 Nutzer erweitert werden. Zudem ist sie laut RSA kompatibel mit rund 250 Remote-Access-Lösungen und lässt sich so in eine bestehende Sicherheits- und Netzwerkstruktur integrieren.

Wichtig war RSA in seiner neuen Mittelstandsinitiative auch die Preisgestaltung. So soll die ab Anfang April 2007 erhältliche SecurID Appliance 100 mit rund 7.000 Euro für den Mittelstand vor allem eines sein: erschwinglich.

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