IT-Hersteller und -Distributor trimmt Organisation auf Wachstumskurs Rombus: „Wir haben noch viel vor“

Redakteur: Regina Böckle

Die Rombus-Gruppe peilt nach einem Umsatzplus von 40 Prozent und Verstärkung im Management den nächsten Wachstumsschritt an. Das Eigenmarken-Geschäft mit Servern, Storage-Systemen, Notebooks und PCs bleibt zwar im Fokus, doch künftig will man auch in anderen Bereichen kräftig zulegen.

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Um satte 40 Prozent ist die Rombus-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. Juli endete, gewachsen. Damit stieg der Umsatz auf 25 Millionen Euro. Den Löwenanteil steuern hier mit rund 80 Prozent nach wie vor die Server-, Storage- und PC-Eigenmarken bei.

Aus Sicht von Rombus-Chef Ralph Koch ist das zwar viel, aber es könnte durchaus mehr sein. „Es gibt für uns noch ein großes Potenzial nach oben, und das gehen wir jetzt mit voller Kraft an. Die Strukturen für dieses Wachstum haben wir geschaffen“, sagt Koch mit Blick auf den jüngsten Zuwachs im Management. Hier hatte sich das Unternehmen vor kurzem mit Andreas Costales und Torsten Seiferth Verstärkung geholt. Beide waren mehr als zehn Jahre bei Peacock beziehungsweise Actebis Peacock tätig und bringen daher langjährige Erfahrungen sowohl aus der Distribution als auch aus dem Eigenmarken-Geschäft mit. Costales hat bei Rombus die Leitung von Einkauf und Marketing übernommen, Torsten Seiferth die Vertriebsleitung.

„Beide Manager verfügen über hervorragende Channel-Kenntnisse und organisatorische Fähigkeiten, die uns unterstützen werden, trotz turbulenter Zeiten unsere Wachtumsstrategie strukturiert weiter zu entwickeln“, so Koch. „Mit Torsten Seiferth gewinnen wir eine starke Persönlichkeit, mit der es uns gelingen wird, unser Wachstum nicht nur auf feste Säulen zu stellen, sondern auch die Prozesse und Organisationsstrukturen darauf auszurichten.“

Ausbau der Distribution

Zwar soll das Hauptaugenmerk von Rombus auch künftig auf der Entwicklung und dem Verkauf der Eigenmarken liegen, mit denen der Hersteller ausschließlich Fachhändler und Retailer adressiert. Doch mit den Neuzugängen will der Rombus-Chef jetzt in diesen beiden Vertriebskanälen das Distributions-Geschäft ankurbeln. „Bei uns sind rund 21.000 Reseller gelistet, aber nur 5.000 von ihnen zählen zu unseren regelmäßig kaufenden Kunden. Dieses Potenzial können wir jetzt gezielt angehen, die nötigen Strukturen dafür sind geschaffen“, führt Koch aus.

Im September vergangenen Jahres hatte Rombus bereits den Retail-Vertrieb ausgebaut: Vier Mitarbeiter wurden damals von der insolventen Chikara übernommen, im Zuge dessen ging eine Niederlassung in Passau an den Start. „Das hat sich sehr bewährt“, zieht Koch eine erste Bilanz.

Das Portfolio soll ebenfalls erweitert werden: „Wir wollen unseren Kunden so viel wie möglich aus einer Hand liefern, allerdings keinesfalls zum Broadliner mutieren“, so der Rombus-Chef. Fokussierung auf eine überschaubare Zahl an Herstellern sei auch weiterhin die Devise.

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