Virtualisierung treibt die Marktentwicklung Rolf Ferrenberg, Arrow: „Der Trend zu Thin Clients scheint ungebrochen“

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Michael Hase / Michael Hase

Mit der Zunahme von Virtualisierungsprojekten am Desktop werden derzeit verstärkt Thin Clients nachgefragt. Rolf Ferrenberg, Manager Business Unit Desktop Delivery beim Value Added Distributor (VAD) Arrow ECS, beleuchtet den Trend.

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Rolf Ferrenberg, Manager Business Unit Desktop Delivery bei Arrow ECS
Rolf Ferrenberg, Manager Business Unit Desktop Delivery bei Arrow ECS

ITB: Der Thin-Client-Markt in Deutschland ist laut IDC im vergangenen Jahr um rund elf Prozent gewachsen. Was treibt die Entwicklung?

Ferrenberg: Das ist ganz klar die verstärkte Adaption von Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung egal welcher Hersteller. Mit dem Hype des Cloud Computing sind diese Technologien quasi gesellschaftsfähig geworden und interessieren eine zunehmende Anzahl von IT-Verantwortlichen in den Unternehmen und Institutionen. Auch wenn diese Aufmerksamkeit vielleicht mehr durch die mögliche Unterstützung mobiler Endgeräte erzeugt wird, können Thin-Client-Anbieter den Hype nutzen und ihren Erfolg weiter ausbauen.

ITB: Wie entwickelt sich nach Beobachtung von Arrow ECS das Geschäft mit Thin Clients?

Ferrenberg: Der Trend zu Thin Clients scheint ungebrochen. Mehr und mehr Endkunden erkennen das Einsparpotenzial und die Flexibilität von Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung und nutzen mit der Implementierung solcher Technologien auch die Möglichkeit, wartungsarme und kostengünstige Thin Clients als Endgeräte einzusetzen.

ITB: Was müssen Fachhändler, die diese Geräte vertreiben und bei Kunden installieren, vor allem beachten?

Ferrenberg: Thin-Client-Hersteller werben zu Recht mit der einfachen Installation und Wartung ihrer Produkte. Der Know-how-Schwerpunkt für Fachhändler liegt deshalb weniger auf der Aufstellung, sondern vielmehr auf der Auswahl der Geräte selbst. Mitarbeiter im Vertrieb und Berater sollten dabei genau beachten, welche Anforderungen ihr Kunde hat.

ITB: Um welche Anforderungskriterien handelt es sich konkret?

Ferrenberg: Entscheidende Kriterien sind häufig Bildschirmauflösung und Geschwindigkeit der Bildschirmdarstellung, Schnittstellen für den Anschluss von Peripheriegeräten und die Nutzung weiterer Funktionen, die lokal auf dem Thin Client ausgeführt werden sollen, zum Beispiel Terminal-Emulationen oder Media-Player. Die Unterstützung bei der Bewertung der Kundenanforderungen und die Auswahl des optimalen Thin Clients stellt bei Arrow ECS einen wesentlichen Teil der Beratungsleistung für unsere Fachhandelspartner in diesem Umfeld dar. Richtig gefordert werden Techniker erst mit der sachgemäßen Implementierung einer Remote-Management-Lösung zur Verwaltung der Thin Clients, die den Nutzen dieses Konzepts erst voll erschließt. Sie wird aber leider oft vernachlässigt.

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