Aus Emerson Network Power wird Vertiv Rob Johnson zum CEO ernannt

Autor: Sylvia Lösel

Emerson Network Power hat sich zu Vertiv umbenannt. An Bord ist nun auch ein neuer CEO.

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Der Fokus liegt auch auf Cloud Computing und mobilen Netzwerken.
Der Fokus liegt auch auf Cloud Computing und mobilen Netzwerken.
(Bild: Vertiv)

Vertiv, ehemals Emerson Network Power, ernennt Rob Johnson zum neuen CEO. Zuvor hatte die Investment-Firma Platinum Equity das Unternehmen von Emerson zu einem Transaktionswert von rund vier Milliarden US-Dollar übernommen, wobei Emerson eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen behält.

Rob Johnson war zuletzt Operating Partner bei der Venture-Capital-Gesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers und zehn Jahre lang für American Power Conversion (APC) tätig, einem Anbieter von Rechenzentrumsinfrastrukturen. Vertiv, mit Hauptsitz in Columbus (US-Bundesstaat Ohio), beschäftigt mehr als 20.000 Mitarbeiter und unterhält rund 25 Produktions- und Montagestandorte weltweit.

Wachstums-Strategie

Vertiv knüpft an Produkte und Serviceangebote für Stromversorgung, Thermal Management und IT-Management an, das ehemals unter dem Namen Emerson Network Power verkauft wurde, darunter die Marken Asco, Chloride, Liebert, NetSure und Trellis.

„Wir werden das Wachstum und die Produktinnovationen von Vertiv Schritt für Schritt begleiten. Dies möchten wir sowohl aus eigener Kraft als auch über zukünftige Akquisitionen erreichen“, so Jacob Kotzubei, Partner bei Platinum Equity.

Bereits im November 2013 erwarb Platinum Equity eine Mehrheitsbeteiligung am Geschäftsbereich Embedded Computing and Power von Emerson, der später in Artesyn Embedded Technologies umbenannt wurde.

Vertiv adressiert mit seinen Lösungen Geschäftskunden hinsichtlich digitaler Infrastrukturen, unter anderem mit Lösungen für Mobil-, Cloud und Edge Computing sowie in den Bereichen Rechenzentrums-Colocation, Energiespeicherung und Nachhaltigkeit.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

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Chefredakteurin IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien