Performance-Verbesserung von Services Riverbed baut Angebot in der Amazon-Cloud aus

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Riverbed stellt die komplette Stingray-Produktfamlie über die Amazon Web Services (AWS) bereit. Damit sollen sich Performance und Zuverlässigkeit von Cloud-Diensten verbessern lassen.

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Riverbed setzt bereits seit 2009 auf die Amazon-Cloud und erweitert nun das Angebot.
Riverbed setzt bereits seit 2009 auf die Amazon-Cloud und erweitert nun das Angebot.
(© T. L. Furrer - Fotolia.com)

Der IT-Performance-Spezialist Riverbed bietet seine komplette Stingray-Produktfamilie künftig über den Marktplatz der Amazon Web Services (AWS) an. Damit können Cloud-Anwender einen Application Delivery Controller (ADC) einsetzen, um Performance und Zuverlässigkeit von Applikationen, die sie auf der Amazon-Plattform betreiben, zu verbessern.

Zu den Kernfunktionen eines ADCs gehören Load-Balancing, Komprimierung und Caching. Die Stingray-Produktfamilie bietet jetzt außerdem Web Content Optimization (WCO) und eine Web Application Firewall (WAF). Mit diesen neuen Funktionen erweitert Riverbed das Stingray-Angebot, das erstmals 2009 auf der Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) bereitgestellt wurde.

ADC als Software-Lösung

Laut Gartner haben sich ADCs in den vergangenen Jahren zu einer Hauptkomponente der Rechenzentrumsarchitektur entwickelt. Die Analysten beurteilen Riverbed als visionären Anbieter. Beim Stingray Traffic Manager handelt es sich im Gegensatz zu anderen gängigen ADCs, die als Hardware-Appliance angeboten werden, um eine Software-Lösung. Das Produkt gelangte 2011 durch den Kauf von Zeus ins Riverbed-Portfolio. Als Marktführer sieht Gartner allerdings F5 und Citrix an. □

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