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Blackberry für alle Lebenslagen Research in Motion baut Produktpalette aus und unterstützt Entwickler

Redakteur: Sylvia Lösel

Der erste Blackberry im Klapp-Design erblickt in diesen Tagen das Licht der Welt. Auch das erste Blackberry Touch-Phone ist noch für den Herbst angekündigt. Damit nicht genug, unterstützt RIM die Entwicklergemeinde massiv, um sich einen Vorteil im hart umkämpften Smartphone-Markt zu sichern.

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Blackberry Storm ist das erste Touchscreen-Smartphone von Research-in-Motion.
Blackberry Storm ist das erste Touchscreen-Smartphone von Research-in-Motion.
( Archiv: Vogel Business Media )

Apple hat’s, Nokia hat’s, HTC, LG und Samsung haben auch eines. In dieser illustren Gesellschaft darf Research-in-Motion (RIM) nicht lange fehlen. Und so hat das kanadische Unternehmen dieser Tage mit dem Blackberry Storm ebenfalls ein Touch-Phone vorgestellt, mit dem es die kommenden stürmischen Zeiten zu meistern gedenkt.

Diese stehen der Smartphone-Branche bevor. »Obwohl die globalen Smartphone-Verkäufe an Endkunden in der ersten Hälfte diesen Jahres 64 Millionen Stück erreichten – das ist ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – konnten die Umsätze gegenüber 2007 nur in geringerem Umfang steigen,« so Roberta Cozza, Principal Analyst bei Gartner.

Vom Verkaufs-Plus profitierte auch RIM und baute im zweiten Quartal seinen Marktanteil auf 17,4 Prozent aus (8,9 Prozent im Vergleichsquartal des Vorjahres). Nun aber muss das Unternehmen nachlegen, um das Interesse auch der Endverbraucher wach zu halten. Ein Baustein dafür ist das Blackberry Storm. Dieses wird in Deutschland bei Vodafone erhältlich sein und verfügt über einen »klickbaren« Touchscreen, der je nach Bedarf zwischen einer Darstellung im Hoch- und Querformat wechseln kann. Alle üblichen Funktionen eines Blackberry stehen auch beim Storm in Hochgeschwindigkeit zur Verfügung. Dazu gibt es eine 3,2-Megapixel-Kamera, integriertes GPS für Location Based Services oder Geotagging, ein Gigabyte integrierten Speicherplatz sowie einen Slot für Micro-SD-Karten.

Flippiges Design

Neben dem Touch-Phone Storm gibt es als zweiten Baustein der RIM-Strategie den ersten Blackberry im Klapp-Design; das Blackberry Pearl Flip, das in Deutschland bei T-Mobile zu haben sein wird. Trotz des schmäleren Formfaktors verzichtet RIM auch hier nicht auf eine Qwertz-Tastatur, die beim Tippen von Mails, Instant Messaging oder beim Zugriff auf Social-Networking-Webseiten hilfreich ist. Dazu gibt es einen Media-Player für Bilder, Videos und Musik, die auf dem Display im Hoch- oder Querformat dargestellt werden können. Das Flip verfügt über einen Micro-SD-Kartenslot, eine Zwei-Megapixel-Kamera mit Blitz- und Zoom-Möglichkeit sowie über eingebaute Wi-Fi-Funktionalität.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, welche weiteren Strategien RIM verfolgt

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