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Geschäftsführer befürworten Arbeit im Homeoffice Remote Work: Führungskräfte gelassen und optimistisch

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Laut der Riverbed Future of Work Global Survey 2020 sehen Führungskräfte den weitreichenden Wandel hin zur Remote Work gelassen und optimistisch. Die Umfrage macht jedoch deutlich, dass die große Mehrheit der Unternehmen zu Beginn der Covid-19-Pandemie nicht gut vorbereitet war.

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Die Riverbed-Umfrage zeige, dass Geschäftsführer in Deutschland die Arbeit im Homeoffice befürworten, aber nicht vollständig darauf vorbereitet sind.
Die Riverbed-Umfrage zeige, dass Geschäftsführer in Deutschland die Arbeit im Homeoffice befürworten, aber nicht vollständig darauf vorbereitet sind.
(Bild: © – peshkov – stock.adobe.com)

Die Umfrage unter 700 Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft weltweit und 100 Führungskräften aus Deutschland habe ergeben, dass 99 Prozent der Führungskräfte in Deutschland der Umstellung zur Remote Work optimistisch gegenüberstehen (73 % vollkommen oder sehr optimistisch). Allerdings seien 66 Prozent zu Beginn der Pandemie nicht auf eine umfassende technologische Unterstützung des Homeoffice vorbereitet gewesen. Weltweit betrachtet kämen die meisten Befragten (86 %), die eigenen Angaben zufolge am Höhepunkt der Krise nicht vollständig vorbereitet waren, aus der Gesundheitsbranche, gefolgt von der Fertigung (72 %), dem Einzelhandel (69 %), Dienstleitungen (66 %) und Finanzdienstleistern (58 %).

„Bereits in den vergangenen Jahren haben Unternehmen das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht, aber Covid-19 beschleunigt diese Entwicklung, und das Büro der Zukunft wird mit einem flexibleren und hybriden Arbeitsplatz ganz klar anders aussehen“, erklärt Andreas Riepen, Regional Vice President Sales, DACH bei Riverbed Technology. „Diese neue Studie zeigt, dass Führungskräfte das Arbeiten von zu Hause aus mehr akzeptieren. Allerdings müssen Unternehmen über die richtige Technologie verfügen, um eine höhere Produktivität und ein besseres Homeoffice-Erlebnis zu gewährleisten, auch wenn mehr Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.“

Performance-Probleme bremsen Mitarbeiter und Unternehmen

Fast alle (97 %) der befragten Führungskräfte in Deutschland berichteten über die Probleme mit der Performance im Homeoffice. Das wirke sich sowohl auf die Mitarbeiter, als auch auf die Geschäftsergebnisse negativ aus. Die häufigsten Probleme in Deutschland: schlechte Qualität von Videokonferenzen (46 %), lange Reaktionszeiten beim Laden von Apps (44 %), häufige Verbindungsabbrüche zu Unternehmensnetzwerken (37 %) und unzureichendes WLAN (36 %). Auf die Frage nach den Auswirkungen dieser Probleme auf die Homeoffice-Erfahrung der Mitarbeiter berichteten deutsche Führungskräfte über: schlechteren Kundenservice (45 %), häufigere technische Unterbrechungen (41 %), schlechtere Mitarbeiter-Performance und Produktivitätseinbußen (40 %), zunehmende Schwierigkeiten bei der Kundenansprache (40 %) und eine schlechtere Work-Life-Balance (36 %).

Das bremst die Leistung im Homeoffice

Führungskräfte nennen die folgenden Punkte als größte Barrieren für die Remote-Mitarbeiter: instabiles WLAN zuhause (44 %) fehlende Transparenz der Netzwerk- und App-Performance (38 %), der Bedarf an Trainings- oder Manager-Support (35 %), fehlende Technologie zur Performance-Optimierung (33 %).

„In den letzten Monaten haben Unternehmen erkannt, was das Arbeiten im Homeoffice ausbremst“, kommentiert Andreas Riepen. „Es ist ermutigend, aus der Umfrage zur Future of Work und in Gesprächen mit Kunden zu erkennen, dass Unternehmen und Regierungen stärker in Technologie investieren möchten, die die Remote-Performance optimiert. Riverbed konzentriert sich voll und ganz darauf seine Kunden dabei zu unterstützen, Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps zu maximieren, unabhängig davon, wo sich der Arbeitsplatz befindet.“

Signifikanter Anstieg flexibler Remote-Mitarbeiter erwartet

Vor Covid-19 hätten durchschnittlich zehn Prozent der Mitarbeiter in Deutschland von zu Hause gearbeitet. Trotz der Herausforderungen erwarten die deutschen Führungskräfte, das nach der Pandemie 16 Prozent der Angestellten von zu Hause aus arbeiten werden. Das entspreche einem Anstieg von fast 60 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie.

Von physischer Präsenz eher unabhängige Branchen prognostizieren den größten durchschnittlichen Prozentsatz an Homeoffice-Mitarbeitern nach Covid-19. Dazu gehören weltweit Finanzdienstleistungen (39 % verglichen mit 28 % vor dem Ausbruch) und Dienstleitungen (35 % vs. 28 %). Geografisch gesehen erwarten US-Geschäftsführer, dass 42 Prozent ihrer Mitarbeiter nach Covid-19 im Homeoffice arbeiten werden (ein Anstieg von 27 % im Vergleich zur Zeit vor Covid-19). In Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten hingegen werden 28 Prozent Homeoffice-Mitarbeiter erwartet, also ebenfalls ein Anstieg von 27 Prozent.

Investitionen in Technologie für Mitarbeiter-Performance im Homeoffice

Um mehr Performance bei der Arbeit im Homeoffice zu erreichen, planen 39 Prozent der Führungskräfte in Deutschland in den nächsten zwölf Monaten zusätzliche Technologieinvestitionen – 15 Prozent sogar größere Investitionen. In den USA planen rund 86 Prozent zusätzliche Technologieinvestitionen, in den Vereinigten Arabischen Emiraten/Saudi-Arabien und Großbritannien 79 Prozent bzw. 73 Prozent der Führungskräfte. Finanzdienstleister (84 %) und das Gesundheitswesen (79 %) weltweit planen zusätzliche Investitionen im Lauf des nächsten Jahres.

Führungskräfte in Deutschland haben bei Strategien und Technologien für Remote-Work für ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen bereits Prioritäten gesetzt. Zu den Topinitiativen, die Entscheidungsträger in den nächsten zwei Jahren umsetzen wollen, gehören:

  • in digitale Sicherheitstechnologie und -software investieren (47 %),
  • unternehmensweite Strategien und Richtlinien für Homeoffice aktualisieren (41 %),
  • Software für Transparenz der Netzwerk- und App-Performance nutzen (40 %),
  • neue digitale Unternehmensprodukte und Services entwickeln (40 %),
  • verstärkt Cloud-Dienste oder SaaS-Apps einsetzen (39 %),
  • Technologie zur Automatisierung des Remote-Netzwerkbetriebs einsetzen (38 %),
  • die Re-Evaluierung und/oder Restrukturierung der IT-Landschaft (38 %), sowie
  • Software für mehr Transparenz bei Netzwerk- und Anwendungsperformance einsetzen (34 %).

Deutsche Führungskräfte erwarten durch mehr Remote-Work langfristige Vorteile für ihre Mitarbeiter und ihre Geschäftsergebnisse, u.a. Einsparungen bei Büroraum und den damit verbundenen Kosten (52 %), eine bessere Work-Life-Balance (48 %), verbesserte Nutzung der Technologie (46 %) und Produktivitätssteigerungen (42 %).

Produktiver und besser arbeiten – unabhängig vom Ort

Mehr denn je stünden Führungskräfte und IT-Teams der Aufgabe gegenüber, Remote-Arbeitsmodelle schnell zu optimieren, um die Geschäftskontinuität und Mitarbeiterproduktivität aufrechtzuerhalten. Riverbed biete Lösungen, um die Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps – unabhängig vom Standort zu maximieren. Die Riverbed-Lösungen für die Remote-Work-Performance umfassen Riverbed Client Accelerator und Riverbed SaaS Accelerator, die Unternehmen dabei unterstützen könnten

  • die Bandbreitennutzung um 99 Prozent zu reduzieren,
  • die Anwendungsleitung auf Laptops 33-fach zu steigern,
  • die SaaS-Apps, einschließlich Office 365, um das bis zu 10-Fache zu beschleunigen.

Die Riverbed Future of Work Global Survey 2020 sei das Ergebnis einer kundenspezifischen Online-Umfrage, die im Juni 2020 von Wakefield Research mit 700 Entscheidungsträgern aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Mio. US-Dollar aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten/Saudi-Arabien durchgeführt wurde. Es seien Quoten für 100 Befragte in jeder der folgenden Branchen festgelegt worden: Finanzdienstleistungen, Fertigung, Fachdienstleistungen, Gesundheitswesen und Einzelhandel.

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