Zentrales Cloud-Management

Red Hat Cloud Forms überwindet Plattform-Barrieren

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Features im jüngsten Release

Im neuen Release des Management-Tool sind zudem zahleiche OpenStack-Updates enthalten. Optimierungen gibt es beispielsweise im Hinblick auf die agentenlose Ermittlung und Analyse von OpenStack Image Service („Glance“) Images, die Bestandsaufnahme und das Reporting für OpenStack Block Storage („Cinder“) und OpenStack Object Store („Swift“) sowie die Integration mit OpenStack Identity („Keystone“).

Im Hinblick auf Red Hat Enterprise Virtualization bietet die neue Version von Red Hat Cloud Forms außerdem Provisioning-Verbesserungen und Cloud-init-Unterstützung für das Setup und die Konfiguration von Gastsystemen.

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Nicht zuletzt werden mit der neuen Version zum ersten Mal auch Private Clouds unterstützt, die auf dem Verwaltungssystem Microsoft System Center Virtual Machine Manager basieren.

Agentenfrei und im OVF-Standard

Prinzipiell stellt Red Hat CloudForms alle benötigten Funktionen für ein durchgängiges Cloud Operations Management zur Verfügung. Durch die agentenfreie virtuelle Appliance-Architektur ist ein schnelles Deployment im Open-Virtualization-Format (OVF)-Standard möglich. Die Web-basierte Applikation ermöglicht einen Admin- beziehungsweise Self-Service-Zugriff von überall und jedem Browser aus.

Eine Anbindung an Enterprise-Directory-Systeme ist problemlos möglich. Die horizontal skalierbare Lösung bietet durch Load Balancing sowie Failover- und Failback-Funktionalität eine hohe Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Integration und funktionsübergreifende Anwenderunterstützung

Die Plattformunterstützung ist aber nur die eine Seite der Medaille, ebenso wichtig ist die Integration der bereits im Unternehmen genutzten System-Management-Tools. Auch hier bietet die Anwendung von Red Hat eine hohe Flexibilität und Interoperabilität.

Joseph Fitzgerald ist General Manager Cloud Management Products bei Red Hat und Autor dieses Artikels.
Joseph Fitzgerald ist General Manager Cloud Management Products bei Red Hat und Autor dieses Artikels.
(Bild: Red Hat)

So lassen sich beispielsweise Anwendungen von Anbietern wie BMC Software, CA, Cisco, HP oder Service Now einbinden. Ebenso ist eine Anbindung von Monitoring- und Asset- oder Event-Management-Systemen, Configuration Management Databases (CMDBs) oder Lösungen zur Runbook-Automation (RBA) und IT-Prozess-Automation (ITPA) möglich. Sichergestellt wird die hohe Integrationsfähigkeit von Cloud Forms durch zahlreiche REST-APIs.

Red Hat Cloud Forms unterstützt Endanwender, Administratoren und die Management-Ebene gleichermaßen. So kann der Endanwender komfortable Self-Service-Portale und -Funktionen nutzen, zum Beispiel für rollenbasierte Zugriffe auf IT-Service-Kataloge oder ein automatisches Provisioning.

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