Zentrales Cloud-Management

Red Hat Cloud Forms überwindet Plattform-Barrieren

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Die Aufgaben und ein Ausweg

Zu nennen sind hier zum Beispiel das automatische Provisioning, Workload-Balancing, die Ressourcen-Optimierung, das Kapazitäts- und Lifecycle-Management sowie Root-Cause-Analysen. Für jede einzelne Plattform nutzen Unternehmen hier eigene Tools. Die damit verbundene Komplexität im Handling für IT-Abteilungen ist offensichtlich.

Ein Ausweg wäre, nur auf einen einzigen Hersteller beziehungsweise dessen Lösung zu setzen. Doch das wäre realitätsfern, allein schon aufgrund des zunehmenden Trends zur Open Hybrid Cloud. Ein weiteres Beispiel belegt, wie wichtig eine zentralisierte, einheitliche Verwaltung heterogener Systeme ist. So kommen heute auch in VMware-basierten Cloud-Umgebungen zunehmend OpenStack-Komponenten zum Einsatz. In Konsequenz führt das zu einem Einsatz unterschiedlicher Management-Tools.

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Dieser Problematik hat sich Red Hat gestellt und mit „Cloud Forms 3.1“ eine Cloud-Management-Lösung entwickelt, mit der Applikationen unabhängig davon, ob sie auf einer Scale-Up- oder Scale-Out-Plattform in der Cloud gehostet oder im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, einheitlich und zentral verwaltet werden können.

Plattformübergreifende Verwaltung von Private, Hybrid und Public Clouds

Die aktuelle Version 3.1 von Red Hat Cloud Forms bietet Management-Funktionen für Private-, Public- und Hybrid-Clouds. Zentrales neues Leistungsmerkmal ist die erweiterte Unterstützung unterschiedlichster Cloud-Angebote und Virtualisierungsplattformen. Dazu zählen Amazon Web Services (AWS), VMware, OpenStack, Red Hat Enterprise Virtualization und Microsoft Private Clouds, die auf dem Verwaltungssystem „Microsoft System Center Virtual Machine Manager“ basieren.

Mit Red Hat Cloud Forms 3.1 steht Unternehmen ein einheitliches Management-Framework für ihre eigene Private-Cloud- und virtuelle Infrastruktur und die in die Public Cloud AWS ausgelagerten Workloads zur Verfügung. Red Hat Cloud Forms bietet zum Beispiel eine regelgesteuerte Bereitstellung von Amazon Machine Instances (AMIs) mit Hilfe von individuell definierten Self-Service-Portalen und Service-Katalogen.

Durch die Unterstützung der „Amazon Virtual Private Cloud“ (VPC) wird der Einsatz von benutzerdefinierten Virtual Networks ermöglicht. Anwender können speziell ausgewiesene VPC/Subnets für ihre Workloads auswählen, die mit Red Hat Cloud Forms zu verwalten sind.

Die Integration in „Amazon Identity and Access Management“ (IAM) ermöglicht in Kombination mithilfe von „Role Based Access Control“ (RBAC) von Red Hat Cloud Forms Unternehmen die Kontrolle über die Bereitstellung von Amazon-Workloads und -Ressourcen. Neue Features der Version 3.1 sind unter anderem die Servicekatalog-Integration für „Elastic Load Balancing“ (ELB), Storage („S3“) und „Relational Database Service“ (RDS).

Red Hat Cloud Forms unterstützt zudem VMware-vSphere-basierte Umgebungen und damit Hybrid-Lösungen wie eine VMware-OpenStack-Kombination, das heißt die Nutzung von VMware für traditionelle Workloads und von OpenStack für Cloud-Workloads. Verbesserungen der Version 3.1 hinsichtlich des Managements von VMware-Umgebungen betreffen Aspekte wie die Performance, die Sicherheit und den Netzwerkzugriff auf Konfigurationsinformationen.

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