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Neue Studie verrät Status quo und gibt Ausblick Rechenzentrums-Services: IDC prognostiziert höhere Ausgaben

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Marktforscher von IDC erwarten bei den Ausgaben der Endanwender für Rechenzentrums-Services bis 2015 durchschnittliche Wachstumsraten von drei Prozent.

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Unter anderem die Cloud verleiht dem Service-Geschäft Auftrieb.
Unter anderem die Cloud verleiht dem Service-Geschäft Auftrieb.
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut neuesten Prognosen von IDC gingen die Investitionen in Rechenzentrums-Services im Jahr 2010 zwar zurück, sollen 2011 jedoch wieder ein schwaches Wachstum verzeichnen, mit steigender Tendenz auf bis zu 3,8 Prozent im Jahr 2015. Anwenderunternehmen investieren im Rahmen von Konsolidierungs-, Virtualisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen, aber auch mit ersten Cloud-Migrationen in die Modernisierung ihrer Infrastruktur und planen auch in Zukunft weitere Investitionen.

In wenigen Jahren werden Private Clouds einen wichtigen Investitionsbereich mit entsprechenden Kostensenkungspotenzialen darstellen. Cloud Computing verspricht drastisch sinkende Kosten, denn diese Services sind standardisiert, automatisiert und werden von den Kunden des jeweiligen Cloud-Dienstleisters gemeinsam genutzt. Auch die Flexibilität und Agilität sollen damit steigen. Herausforderungen dagegen sind hinsichtlich der Sicherheit und Überprüf- beziehungsweise Nachvollziehbarkeit zu erwarten. In fast allen Outsourcing-Verträgen – sowohl bei Neuabschlüssen als auch bei Vertragsverlängerungen – finden sich heutzutage bereits Cloud-Elemente. Für Anwenderunternehmen stellt Outsourcing als gutes Grundgerüst die ersten Schritte in die Cloud dar.

Die Prognosen sind im IDC-Report „European Datacenter Life-Cycle Services 2010 Market Size and 2011–2015 Forecast“ zu finden.

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