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Good-Morning-Editorial vom 4.11.2016 Realistisches Szenario oder Panikmache?

| Redakteur: Michael Hase

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Michael Hase, Leitender Redakteur IT-BUSINESS
Michael Hase, Leitender Redakteur IT-BUSINESS
(Bild: Vogel IT-Medien)

„Systemrelevant“ lautet ein politischer Euphemismus, den wir in der Finanzkrise von 2008/09 gelernt haben. Konkret bedeutet das Attribut, dass eine Bank, auf die es zutrifft, volkswirtschaftlich zu wichtig ist, als dass sie pleitegehen darf. Sollte das Institut in finanzielle Schieflage geraten, müsste die Öffentliche Hand – und damit der Steuerzahler – einspringen und die Insolvenz abwenden.

In der aktuellen Ausgabe der IT-BUSINESS äußert der Analyst Steve Brazier, CEO von Canalys, die Befürchtung, Amazon, Google und Microsoft könnten als Public Cloud Provider „too big to fail“ werden, wie das angelsächsische, deutlich konkretere Äquivalent für systemrelevant lautet. Sollte in Zukunft einer der Hyperscaler aus irgendeinem Grund – sei es ein Cyber-Angriff, ein Finanz-Crash oder eine Naturkatastrophe – scheitern, rechnet Brazier mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen. Denn in dem Fall wären die Daten vieler tausend Unternehmen betroffen.

Werden einige Cloud Provider aus Ihrer Sicht tatsächlich zu groß, und halten Sie ein solches Katastrophenszenario für realistisch? Mit welchen Konsequenzen würden Sie beim Scheitern eines Hyperscalers rechnen? Schreiben Sie mir: michael.hase@it-business.de oder nutzen Sie unsere Kommentarfunktion direkt unter diesem Artikel.

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