Appdirector 2.30 kommt mit DoS-Schutz-Option und DoS Mitigation Engine Radware führt Security-integrierte Application Delivery Controler ein

Redakteur: Ulrike Ostler

Der Application Delivery Controler (ADC) „Appdirector 2.30“ von Radware reduziert Schwachstellen bei den Anwendungen und wehrt Netzwerkangriffe ab. Zudem bedient die Software sämtliche Sicherheitskriterien in den Rechenzentren, einschließlich Reporting, Ticketing, Tracking und Compliance. Das Management-Produkt „APSolute Vision“ soll die Administration hinsichtlich der Performance und Sicherheit vereinfachen.

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Ein Vergleich der Tolly Group des Appdirector mit der „Big IP“-Konkurrenz von F5 rückt das Radware-Produkt in ein günstiges Licht.
Ein Vergleich der Tolly Group des Appdirector mit der „Big IP“-Konkurrenz von F5 rückt das Radware-Produkt in ein günstiges Licht.
( Archiv: Vogel Business Media )

Appdirector basiert auf der „OnDemand“- Switch-Plattform, die bei Bedarf Skalierbarkeit beim Datendurchsatz sowie weitere Services bereitstellt. Das erlaube Kunden, so Radware, mit einer vergleichsweise einfachen Software-Lizenz, ein System besser zu skalieren.

Darüber hinaus bietet AppDirector eine ganze Reihe von Application Delivery-Services und -Features, wie der IPv6Gateway Support, Funktionen zur Anwendungsbeschleunigung sowie patentiertes Global ServerLoad Balancing (GSLB).

Vor zehn Jahren schon bekam Appdirector zudem Security-Features verpasst. Denn Angriffe auf die Sicherheit im Netzwerk sowie bei Anwendungen, wie beispielsweise durch Denial of Service (DoS)-, Distributed DoS (DDoS)- und Hackerangriffe sowie Application Vulnerability Exploitation, können zu eingeschränktem Zugang zu geschäftskritischen Anwendungen sowie zu niedriger Performance führen.

Security und Schnelligkeit

Die Folgen sind eine niedrige Quality of Experience (QoE) sowie unter Umständen eine Rufschädigung des Unternehmens. Daher ist der effektive Schutz vor solchen Sicherheitsattacken und „Bedrohungen der nächsten Generation“ ein Gebot.

AppDirector 2.30 vereint eine ganze Reihe von Sicherheits-Features mit Performance-Tuning. Das erlaubt eine einfache Handhabung durch ein zentral gesteuertes Management, sowohl bei der Application Delivery als auch bei den Security Layer.

Einheitliches = einfaches Management

Das Management-Produkt „Apsolute Vision“ ermöglicht nicht nur multiples Application-Delivery-Device-Management im gesamten System, sondern bietet auch Funktionen für das Security- und Compliance-Management, die laut Hersteller auf einer Best-of-Breed Datacenter Security basieren.

Apsolute Vision stellt somit ein zentral gesteuertes Angriffsmanagement, Echtzeit-Monitoring, erweiterte Forensics-Optionen und historisches Reporting bei den verschiedenen Modulen sowie diverse Appdirector Devices und Locations bereit, durch die Angriffe besser beseitigt werden können.

Zudem kann Apsolute Vision für mehr Transparenz sorgen. So enthält das Produkt eine Security Event Management Engine, die Hilft, Netzwerkangriffe zu erkennen, zu priorisieren und zu beheben.

Echtzeit-Steuerung und Analysen der Vergangenheit

Die Software bietet individuelle Konfigurierbarkeit des Echtzeit-Dashboards und der so genannten „History-Reports“, eine erweiterte Forensics- Engine, die Angriffe nachweist und Trends analysiert. Außerdem bietet sie eine Compliance-Option mit voreingestellten Report-Features, etwa für PCI, HIPAA, SOX, sowie ein vollständiges Event Lifecycle Management durch ein erweitertes Incident Handling-System mit Ticketing-Option.

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