Business Discovery

Qliktech will Datenanalyse für die „Generation Google“ bieten

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ITB: Kommen wir zur nächsten Plattform, nämlich der Google Cloud. In diesem Bereich ist Qliktech einem Partnerprogramm von Google beigetreten. Würden Sie hier bitte die Hintergründe erläutern?

Kobek: Die Google Cloud ermöglicht es Kunden, große Datenmengen in der Cloud vorzuhalten. Da passt nichts besser, als hier on top das Qlikview-Analyseprogramm dahinter zu legen, mit dem Auswertungen und Analysen in der Google Cloud vorgenommen werden können, und zwar – und das ist der springende Punkt – in Form einer In-Memory-Auswertung, wie es bei Qlikview der Fall ist.

ITB: Sie meinen, dass die zu analysierenden Daten von der Cloud direkt in den Hauptspeicher des Rechners geladen werden, auf dem Qlikview läuft, damit sie dort schnell ausgewertet werden können.

Kobek: Genau. Die In-Memory-Analyse ist eines der Alleinstellungsmerkmale von Qlikview gegenüber Wettbewerbsprodukten. Durch die Partnerschaft mit Google können direkt die in der Google Cloud gehaltenen, großen Datenmengen analysiert werden. Durch solche Partnerschaften kann es uns letztlich egal sein, wo die Daten gehalten werden: als Excel auf dem Desktop, in einem Data Warehouse oder als Datenwolke in der Google Cloud. Für die wichtigsten Anwendungen im Markt – sei es SAP, sei es Salesforce – haben wir zudem entsprechende Konnektoren, um einen Direktzugriff auf die gemeinsame Datenbasis zu ermöglichen.

Diese Daten werden dann in den Hauptspeicher geladen, wo sie unter Umständen noch mit anderen Daten zusammen In-Memory analysiert werden. Wichtig für unseren Ansatz ist es, nicht bandbreitenabhängig zu sein, auch in Zeiten von Cloud Computing und von Storage-as-a-Service-Angeboten. So können wir beispielsweise Vertriebsdaten von Salesforce mit Kundendaten aus einem lokal gespeicherten Excel oder aus anderen Datenquellen kombinieren und auswerten – anders würden das Qlikview-Konzept und die In-Memory-Auswertung auch nicht funktionieren.

ITB: Qliktech hat den Begriff „Business Discovery“ eingeführt, in Abgrenzung zu „normaler“ Business Intelligence. Das klingt nach einer weiteren Marketing-Phrase in der IT-Branche. Oder steckt da mehr dahinter?

Kobek: Wir verwenden den Begriff, weil wir uns doch sehr unterscheiden von klassischer Business Intelligence. Die Marktforscher von Gartner haben vor rund eineinhalb Jahren das Wording „Data Discovery“ eingeführt, für Werkzeuge, mit denen einfacher als bis dahin auf Daten zugegriffen werden kann. Wir hatten also die Begriffe „Business Intelligence“ und „Data Discovery“. Auch wenn uns Gartner als Aushängeschild im Bereich Data Discovery positioniert, sprechen wir lieber von Business Discovery, weil es nicht nur um Daten geht, sondern wir den Business-Ansatz in den Vordergrund stellen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das Konzept „Business Discovery“.

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