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IDC-Studie zu Enterprise-Software Prozessindustrie öffnet Geldsäckel für Zusatzmodule

| Redakteur: Katrin Hofmann

Anbieter von Software für das Kunden-, Logistik- und Geschäftsdatenmanagement werden sich über eine gute Nachfrage freuen. Deutsche Mittelständler aus der so genannten Prozessindustrie wollen verstärkt Zusatzmodule implementieren.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Unternehmen, die nicht abzählbare Produkte wie Gase, Gemische, Flüssigkeiten oder Granulate produzieren, bilden für IDC die so genannte Prozessindustrie. Dieser Wirtschaftszweig wird den Analysten zufolge vorhandene Enterprise-Software um weitere Funktionen ergänzen. Fast zwei Drittel der 50 befragten Firmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern plant bis 2009 eine Erweiterung. Die Zahl der Nutzer wollen 44 Prozent vergrößern. Ein Drittel möchte gleich eine neue Software einführen.

Budgetfrage

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Bislang hätten nur wenige der Befragten alle Komponenten von Customer Relationship Management-, Enterprise Resource Planning- und Supply Chain Management-Software im Einsatz, so IDC. Dies läge unter anderem am geringeren Budget der Mittelständler im Vergleich zur Großindustrie. Das vorhandene Geld investieren die Betriebe der Prozessindustrie in erster Linie in Software plus deren Wartung; mehr als die Hälfte der IT-Ausgaben fließt dort hinein. Ein Drittel kommt Dienstleistern zu Gute. Nur 20 Prozent werden in Hardware investiert.

Kundenbeziehung

Nachholbedarf attestiert die Studie den Firmen insbesondere beim Einsatz von CRM-Software. Dort sind am häufgsten die Daten der Abteilungen wie Vertrieb, Marketing oder Kundendienst noch nicht miteinander verknüpft: In knapp 30 Prozent der Firmen wird CRM in einzelnen Fachbereichen eingesetzt, ohne den Weg zum unternehmensweiten Einsatz bislang gefunden zu haben.

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