5 Quintillionen IPv6-Adressen und ein Aktionsplan „Provider spielen eine Schlüsselrolle bei der IPv6-Migration“

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Migration vom Internet Protokoll Version 4 auf IPv6 nehme Fahrt auf, beteuert Christoph Meinel. Der Professor ist nicht nur der Institutsdirektor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam, sondern auch Vorsitzender des deutschen IPv6-Rats. Im Interview mit IP-Insider beschreibt er den Status quo, die Hürden und Notwendigkeiten.

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Bekannt sind nur eine Handvoll Unternehmen, die in größerem Stil auf IPv6 umgestellt haben. Wie ist der IPv6-Status-quo aus ihrer Sicht?

Christoph Meinel: Tatsächlich gibt es nur Einzelfälle, die auf IPv6 migriert haben. Außerdem ist die Notwendigkeit, auf das Protokoll umsteigen zu müssen, in der deutschen Öffentlichkeit kaum bekannt.

Sie meinen die Verknappung der IPv4-Adressen? Da gibt es allerdings unterschiedliche Hochrechnungen, die jedoch eins gemeinsam haben: Das Datum, ab dem keine Adressen mehr frei sein sollen, verschiebt sich von Zeit zu Zeit in die Zukunft.

Christoph Meinel: Derzeit geht die Internet Assigned Numbers Authority (IANA), eine Organisation, die die Vergabe von IP-Adressen, Top Level Domains und IP-Protokollnummern sowie die Zuordnung der Ports regelt, davon aus, dass nur noch etwa 10 Prozent der generell verfügbaren, eindeutigen Adressen zuteilbar sind.

weiter mit: Was passiert, wenn es keine Adressen mehr gibt?

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