Solcom-Marktstudie 2014 Projektmarkt für Freiberufler steigt weiter stark an

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Böttcher

Laut der Solcom-Marktstudie „Zwischenbilanz Geschäftsjahr 2014“ rechnen Freiberufler mit einem weiter wachsenden Projektmarkt. Die positiven Zahlen von Solcom über Projektangebot und -auslastung untermauern diese optimistische Einstellung.

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Freiberufler freuen sich über den wachsenden Projektmarkt.
Freiberufler freuen sich über den wachsenden Projektmarkt.
(© Gina Sanders - Fotolia.com)

IT-Personaldienstleister Solcom berichtet in seiner aktuellen Marktstudie „Zwischenbilanz Geschäftsjahr 2014“ über den steigenden Projektmarkt für Freiberufler. Das erste Halbjahr dieses Jahres sei den befragten Teilnehmern zufolge von einem wachsenden Projektangebot geprägt gewesen. Die Studie zeigt, dass Freiberufler von dem wachsenden Projektangebot profitierten. Für das Gesamtjahr zeigt sich eine optimistische Einstellung gegenüber der Projektlage.

Der rein positive Rückblick auf die erste Jahreshälfte lässt sich durch die zahlreichen Verbesserungen im Projektmarkt erklären. Vor allem spielt hier die deutliche Verbesserung der Projektauslastung im Vergleich zu 2013 und der Rückgang der benötigten Vorstellungstermine für eine Auftragsvergabe eine primäre Rolle.

Verbessertes Projektangebot

Durch das verbesserte Projektangebot konnten Freiberufler mehr Projekte übernehmen und ausführen. In der Studie im vergangenen Jahr waren laut Solcom fast ein Viertel der Befragten froh, überhaupt ein Projekt zu bekommen. Der Gesamtjahresausblick für 2014 ist erneut positiv und soll ein konstantes Wachstumsniveau mit sich bringen. Ein Drittel der Befragten erwartet eine weitere Verbesserung der Projektauslastung.

Projektauslastung

Das gute Niveau aus dem Vorjahr bei der Projektauslastung konnte für etwas mehr als die Hälfte der Befragten auch im ersten Halbjahr 2014 gehalten werden. Laut Solcom haben kumuliert 83,7 Prozent eine Projektauslastung von über 50 Prozent, was eine deutliche Steigerung gegenüber 2013 ist. Der Anteil der Personen mit schwacher Auslastung von unter 25 Prozent habe sich deutlich verringert und liegt nun bei 3,4 Prozent. Der Anteil der Teilnehmer, der eine Verbesserung konstatiert, hat sich auf 25,4 Prozent erhöht. Knapp jeder Vierte sieht eine Verschlechterung, was 20 Prozent weniger als 2013 sind. Nur knapp jeder zehnte Teilnehmer der Umfrage befindet sich momentan in keinem Projekt, ein Rückgang zu 2013 von über 7 Prozent.

Laut Solcom haben kumuliert 83,7 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Projektauslastung von über 50 Prozent, was eine deutliche Verbesserung gegenüber 2013 ist.
Laut Solcom haben kumuliert 83,7 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Projektauslastung von über 50 Prozent, was eine deutliche Verbesserung gegenüber 2013 ist.
(Bild: Solcom)

Die Mehrheit von 41,2 Prozent sieht die Projektauslastung für das Gesamtjahr auf einem konstanten Niveau. Mit kumuliert 34,1 Prozent geht jeder Dritte, und damit mehr Teilnehmer als im Vorjahr, von deutlicher oder leichter Verbesserung aus. Und mit zusammengerechnet 24,7 Prozent geht etwa jeder Vierte von einer Verschlechterung bei der Projektauslastung aus, das sind 12,2 Prozent weniger als 2013.

Vorstellungstermine und Stundensätze

Nur 3,9 Prozent der Umfrageteilnehmer brauchen für eine Beauftragung mehr als 10 Vorstellungstermine, noch einmal ein Rückgang im Vergleich zu 2013. Dagegen brauchen 84,8 Prozent höchstens fünf Termine, um dies zu erreichen, eine Zunahme von 15 Prozent.

28,6 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von einem Aufschwung bei den Stundensätzen gegenüber dem Vorjahr aus. Doch knapp die Hälfte der Teilnehmer nimmt eine Stagnation bei den Stundensätzen wahr.
28,6 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von einem Aufschwung bei den Stundensätzen gegenüber dem Vorjahr aus. Doch knapp die Hälfte der Teilnehmer nimmt eine Stagnation bei den Stundensätzen wahr.
(Bild: Solcom)

Mit 28,6 Prozent registrieren mehr Teilnehmer als im Vorjahr einen Aufschwung bei den Stundensätzen. Im Gegenzug sind die Werte über stagnierende und gesunkene Sätze rückläufig. Knapp die Hälfte der Teilnehmer nimmt eine Stagnation bei den Stundensätzen wahr und 17,6 Prozent einen Rückgang. □

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