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Acer Global Press Conference in New York

Predator: An der Spitze der Nahrungskette

| Autor: Klaus Länger

Predatoren unter sich: Zwei 27-Zoll-Gaming-Monitore und das flache aber trotzdem sehr schnelle Notebook Triton 700.
Predatoren unter sich: Zwei 27-Zoll-Gaming-Monitore und das flache aber trotzdem sehr schnelle Notebook Triton 700. (Bild: Acer)

Gaming ist für Acer inzwischen ein extrem wichtiger Markt. Daher zeigt der Hersteller in New York zwei neue Predator-Notebooks sowie zwei Gaming-Monitore mit Predator-Label. Besonders spannend sind das ultraflache High-End-Notebook Triton 700 sowie der 27-Zoll-HDR-Monitor Predator X27.

Zuletzt hat Acer mit dem XXL-Gaming-Notebook Predator 21x Furore gemacht, das mit gekrümmten 21-Zoll-Display und absoluter Top-Hardware rund acht Kilogramm wiegt und fast 10.000 Euro kostet. Das in New York erstmals präsentierte Predator Triton 700 soll dagegen eine maximale Leistung bei möglichst wenig Gewicht bringen. Das 15,6-Zoll-Gerät wiegt laut Hersteller 2,6 kg und ist nur 19 mm hoch, was angesichts der verwendeten Komponenten erstaunlich wenig ist. In dem Aluminium-Gehäuse arbeiten ein Intel-Quadcore-Prozessor. Zur Wahl stehen dabei der Core i5-7300HQ oder der Core i7-7700HQ, sowie eine nicht näher spezifizierte Nvidia-Geforce-Grafikkarte der GTX-10-Serie. Die in New York ausgestellten Vorserienmodelle waren mit einer GTX 1080 bestückt, der von Acer-CEO Jason Chen während der Vorstellung genannte 3D-Mark-Wert von 17.000 Punkten würde jedoch eher auf eine Geforce GTX 1070 hinweisen. Auf jeden Fall soll das Triton 700 bei der 3D-Leistung alle anderen Gaming-Notebooks mit einer Gehäusehöhe von bis zu 30 Millimetern schlagen.

Triton 700 mit speziellem Kühlkonzept

Die hohe Leistung bei vergleichsweise geringem Gehäusevolumen soll durch die Kühltechnologie möglich sein. Acer setzt bei dem Gerät einen sehr flachen Lüfter mit speziell geformten Metallblättern ein, die als AeroBlade 3D Gen 2 bezeichnet werden. Der Lüfter sowie die zu ihm führenden Heatpipes sind durch eine Scheibe auch Gorilla-Glas sichtbar, die oberhalb der farbig beleuchteten, mechanischen Tastatur in das mattschwarze Gehäuse eingelassen ist. Als besonderes Gimmick dient der rechte Teil dieser Scheibe. Er liegt über den fünf Heatpipes und dient als Touchpad. Acer hatte 2013 mit dem 15,6-Zoll-Convertible Aspire R7 schon einmal ein Gerät mit Touchpad oberhalb des Keyboards im Programm. Besonders ergonomisch ist das nicht, aber bei einem Gaming-Notebook, das wohl primär mit Maus genutzt wird, tolerierbar.

Für eine sehr hohe Leistung sollen zudem der 16 GB große Arbeitsspeicher und PCIe-SSDs als Massenspeicher sorgen. Dabei lässt sich der DDR4-Speicher auf bis zu 32 GB aufrüsten und auch zwei SSDs im RAID0-Modus werden zur Wahl stehen. Zu den Schnittstellen zählt außerdem ein schneller Thunderbolt-3-Port. Für den Netzwerkanschluss über AC-WLAN und Gbit-Ethernet wird die Killer-DoubleShot-Pro-Technologie eingesetzt.

Das 15,6-Zoll-Display mit Nvidia-Gsync-Unterstützung im Triton 700 stellt die Full-HD-Auflösung dar.

Das Predator Triton 700 soll in Europa ab August zu einem Preis ab 3.399 Euro auf den Markt kommen. Der konkrete Starttermin und die UVP für den deutschen Handel werden laut Acer später kommuniziert.

Predator Helios 300

Für Gamer mit knapperem Budget bringt Acer den Helios 300 mit 17,3-Zoll-Full-HD-Panel auf den Markt. Der Startpreis soll bei 1.099 Euro liegen. Dafür bekommt man dann bei drei Kilogramm Gewicht einen Intel Core i5-7300HQ mit vier Kernen und eine Nidia Geforce GTX 1050 Ti. Alternativ wird es das Helios 300 auch mit Intel Core i7-7700HQ und Geforce GTX 1060 geben. Der Arbeitsspeicher kann bis zu 16 GB groß gewählt werden, er ist ebenso wie beim Triton 700 auf 32 GB aufrüstbar. Beim Massenspeicher lässt Acer die Wahl zwischen SSDs mit 128 bis 512 GB Kapazität. Als zusätzlicher Datenspeicher kann eine HDD mit einem TB Speichervolumen dienen. Acer will das Helios 300 passend zur Gamescom im August auf den Markt bringen.

Gaming-Monitore: Zwei mal 27 Zoll mit Quantum-Dot

Bei der Vorstellung der beiden neuen Gaming-Monitore der Predator-Serie verkündete Acer-Chef Jason Cheng, dass seine Firma in diesem Segment einen weltweiten Marktanteil von 40 Prozent habe. Die beiden 27-Zöller mit Quantum-Dot-Technologie für intensivere Farben sollen dazu beitragen, dass das auch so bleibt oder der Anteil noch weiter wächst. Die erste Neuvorstellung ist der Predator X27 mit planem 4K-IPS-Panel. Dessen Backlight soll mit einer lokalen LED-Dimmung in 384 individuell gesteuerten Zonen einen extrem hohen Kontrastwert erreichen, der im Zusammenspiel mit einer Leuchtstärke von 1.000 Nits auch eine HDR-Darstellung ermöglicht. Zudem soll das 10-Bit-Panel eine Adobe-RGB-Abdeckung von 99 Prozent bieten. Spieler dürften sich aber eher für die Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und die Reaktionszeit von 4 ms begeistern, die der Predator X27 liefern soll.

Der zweite 27-Zöller ist der Predator Z271UV mit gekrümmten TN-Panel. Es stellt eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel dar, soll auf bis zu 165 Hz übertaktbar und mit einer Reaktionszeit von einer Millisekunde arbeiten. Zudem gibt der Hersteller eine 130-Prozentige-RGB-Abdeckung an.

Außer der Quantum-Dot-Technologie ist den beiden 27-Zöllern noch die Tobii-Eye-Tracking gemeinsam. Sie ergänzt die herkömmliche Tastatur und Maus durch die Verfolgung der Blickrichtung des Spielers mittels einer Kombination von Infrarot-Projektor und Sensoren. Aktuell sollen etwa 100 Spiele mit Eye-Tracking funktionieren.

Einen Termin für die Markteinführung und Preise gibt es bei den Monitoren noch nicht.

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