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Umstellung mit Virtualisierungs-Konzepten und Smart Clients Praxishilfe zur schlankeren Vista-Migration

Autor / Redakteur: Gregor Gold / Sarah Gandorfer

Das IT-Beratungsunternehmen Centracon hat einen Leitfaden zur Vista-Migration herausgegeben. Dieser soll Fachhändlern auf Basis von Virtualisierungs-Konzepten und Smart Clients eine einfachere Betriebssystemumstellung ermöglichen. Eine zusätzliche Checkliste dient der Analyse, welche unternehmensspezifischen Notwendigkeiten für eine Beschäftigung mit diesen Alternativen bestehen.

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Der Autor Gregor Gold ist als Fachjournalist für IT- und Wirtschaftsthemen in Köln unterwegs.
Der Autor Gregor Gold ist als Fachjournalist für IT- und Wirtschaftsthemen in Köln unterwegs.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Aufwand für die Administration der dezentralen Systeme bereitet den meisten Unternehmen erhebliches Kopfzerbrechen. Zu diesem Ergebnis ist kürzlich eine Erhebung des IT-Beratungsunternehmens Centracon gekommen. Danach sieht lediglich etwas weniger als ein Drittel der Unternehmen keinen Grund, über den Aufwand bei den dezentralen Serviceprozessen zu klagen. Dagegen beschreiben 28 Prozent der IT-Manager ihre Administrationsverhältnisse als »ein großes Sorgenkind«. Weitere 41 Prozent betrachten sie zwar als nicht kritisch, empfinden die Bedingungen aber als unbefriedigend.

In den Augen von fast drei Viertel der Befragten wird eine Umstellung auf das Betriebssystem Vista, das aufgrund seines modernen Profils mit einer Vielzahl zusätzlicher Security- und weiterer Funktionen deutlich komplexer als die Vorgängerversionen ist, die Anstrengungen im Desktop-Management weiter steigern. Centracon-Geschäftsführer Ingo Buck sieht deshalb die Notwendigkeit eines Umdenkens bei den Konzepten für das Desktop-Management. »Mit den klassischen Methoden ist eine Optimierung der Administrationsverhältnisse meist nur schwer zu erreichen«, so Buck.

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Das Beratungsunternehmen hat die umfangreiche Praxishilfe »Schlanke Vista-Migration durch Smart Clients« herausgegeben. Sie beinhaltet eine ausführliche Erörterung typischer Probleme, die im Desktop-Management generell als auch bei der Migration von Client-Software, wie beispielweise bei der Einführung von Microsoft Vista, bestehen. Der Hauptteil des Leitfadens widmet sich jedoch der Darstellung von Lösungsmöglichkeiten auf Basis von Virtualisierungs- oder Smart-Client-Konzepten. Sie stellen Denkanstöße für alternative technische Konzepte bei Migrationen und der Bereitstellung von Anwendungen dar. Zudem bietet der Leitfaden Informationen zur IT-Nutzwertanalyse, dem Application Assessment und Business Desktop Deployment für die Vista-Migration.

Ein weiteres Kernelement dient der gezielten Selbstanalyse des Smart-Client-Bedarfs mit Hilfe eines breiten Fragenkatalogs. Über deren Ergebnisse lassen sich die individuellen Voraussetzungen für die Alternative zu den bisherigen Desktop-Konzepten ermitteln. »Zu den wesentlichen Kennzeichen des Smart-Client-Konzepts gehört, dass es die Komplexität der dezentralen Systeme reduziert und sie dadurch wesentlich migrationsfreundlicher macht«, erläutert der Centracon-Geschäftsführer. »Außerdem werden sie deutlich flexibler, verursachen einen geringeren Wartungsaufwand und bieten eine höhere Wirtschaftlichkeit.«

Buck verweist in diesem Zusammenhang auf Analysen des Marktforschungsunternehmens Gartner, nach denen bei solchen Smart-Client-Architekturen die Total Cost of Ownership (TCO) je nach Automatisierungs- und Standardisierungsgrad der Infrastruktur neun bis 41 Prozent reduziert werden können. Eine Centracon-eigene Erhebung hatte zudem ergeben, dass derzeit fast jedes dritte Unternehmen die Einführung von Smart-Client-Konzepten plant.

Interessenten können das Whitepaper Zum Whitepaper: Praxishilfe zur schlankeren Vista-Migration hier abrufen.

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