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IBM-Partnercamp 2008 Power-6-Systeme und Incentives treiben IBMs Channel-Geschäft voran

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Mit 550 Business-Partnern zelebrierte IBM ein weiteres Jahr indirekten Vertriebs auf dem Partnercamp 2008 in Wiesbaden. IT-BUSINESS war vor Ort und sprach mit dem Gastgeber und Channel-Chef Thomas Henkel, wie IBM mit Power-6 und Incentives das Channel-Geschäft voran treibt.

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Thomas Henkel ist Channel-Chef bei IBM-Deutschland.
Thomas Henkel ist Channel-Chef bei IBM-Deutschland.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Vice President und Channel-Chef Thomas Henkel gab sich auf dem IBM-Partnercamp 2008 (siehe Bildergalerie) sehr zufrieden mit dem Channel-Geschäft. So seien die Power-6-Systeme, die in der Entwicklungsabteilung im schwäbischen Böblingen konzipiert wurden, hervorragend vom Channel angenommen worden.

Power-6-Server sind die IBM-Maschinen, die aus der kürzlich erfolgten Vereinigung der System-i- und System-p-Linien zur Power-System-Reihe hervorgegangen sind. Mit der Vereinigung der Midrange-Server (System-i) und den Unix- und Linux-Systemen (System-p) soll auf Nutzerseite ein größerer Investitionsschutz erzielt werden.

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Durch die größere Bandbreite an verfügbaren Applikationen für die drei Betriebssysteme erhöhe sich für Business-Partner zudem die potenzielle Kundenbasis. Systemhäuser und Software-Entwickler hätten so mehr Einsatzmöglichkeiten dank einer größeren Anzahl von Anwendungen.

IBM-intern wird die Zahl der verfügbaren Applikationen auf nun 15.000 geschätzt. Technologisch wurde die Zusammenlegung durch die Einführung der Power-6-Prozessorgeneration ermöglicht. Weitere Virtualisierungsmöglichkeiten lassen den Gemischtbetrieb der drei Betriebssysteme i, AIX und Linux zu.

Backend-Marge für versierte System-x- und Storage-Seller

Doch IBM setze nicht nur auf produktbezogene Anreize, um für den Channel interessant zu bleiben, sondern auch auf Incentives. So wird das Programm »10hoch4« zur Steigerung der Backend-Marge, das im vergangenen Jahr gestartet wurde, zu einer dauerhaften Einrichtung. Längere Zeit wurde es immer nur Quartal für Quartal verlängert.

Dabei werden die Umsätze der IBM-Reseller automatisiert über die Distribution erfasst. Beträgt der Quartalsumsatz mehr als 10.000 Euro und hat der Partner keine individuellen Bonusvereinbarungen, winkt eine Überweisung von IBM. 10hoch4-Neueinsteiger erhalten je nach Zielvereinbarung Ausschüttungen in Höhe von bis zu zehn Prozent ab einem Quartalsumsatz von 10.000 Euro für System-x- und Storage-Produkte (also bis zu 1.000 Euro Bonus). Vereinbarungen sind bis zu einem Quartalsumsatz von 400.000 Euro möglich. Die Backend-Marge kommt dann auf etwa 15.000 Euro. Bis zur Umsatzgrenze von 50.000 Euro sind es zehn Prozent, die IBM springen lässt.

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