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STORAGE Technology Conference 2017 Potenzielle Einsatzszenarien für Cloud Object Storage

Autor / Redakteur: Klaus Länger / Klaus Länger

Der Speicherbedarf für unstrukturierte Daten wächst rapide. Kurt Gerecke, Storage Spezialist bei Tech Data Azlan und vorher viele Jahre bei IBM, sieht in IBMs Cloud Object Storage die ideale Lösung dafür.

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Kurt Gerecke, Storage Berater bei Tech Data Azlan
Kurt Gerecke, Storage Berater bei Tech Data Azlan
(Bild: TD Azlan)

Storage-Insider: Wie unterscheidet sich der IBM Cloud Object Storage (IBM COS) von anderen Objektspeichern?

Kurt Gerecke: IBM COS ist eine besonders sichere, nahezu unendlich skalierbare und intelligente Objektspeicherlösung. Durch sehr flexible Implementierungsmöglichkeiten - lokal, in der Cloud oder als Hybridlösung in einer beliebigen Kombination beider Varianten - bietet sie ein Maximum an Flexibilität beim Aufbau einer bedarfsgerechten Speicherinfrastruktur, die bis zu 70 Prozent Kosten einsparen kann und dabei eine extrem hohe Absicherung über mehrere Standorte bietet. Laut Gartner ist die IBM-COS-Lösung die klare Nummer 1 im Bereich der Objektspeicherung.

Für welche Arten von Daten eignet sich der IBM COS und für welche nicht?

Kurt Gerecke: Cloud Object Storage eignet sich für alle Daten der unstrukturierten Art, die keinen starken Änderungen unterliegen. Das können beispielsweise Sensordaten, Satellitendaten, seismographische und mikroskopische Daten, x-Rays, Logfiles, Videos, Bilder oder Audio-Files sein. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Markt für Devices im Internet-of-Things.

Laut Gartner werden bis 2020 IoT-Devices 1,6 Zettabyte an Daten generieren – ideal für IBM COS. Und das betrifft alle Bereiche des täglichen Lebens. Im Gesundheitswesen, als weiteres Beispiel, werden künftig die Informationsmengen Zetta- und sogar Yottabyte-Größenordnungen erreichen. Diese Datenflut lässt sich zukünftig nicht mehr mit traditionellen Speicherlösungen abbilden. Da ist IBM COS angesagt.

Welche Vorteile bringt der Objektspeicher mit IBM COS für Big-Data-Anwendungen und warum ist das wichtig für digitale Transformationsprozesse?

Kurt Gerecke: Genau dafür ist IBM COS konzipiert, weil die Lösung die Daten mit nahezu unendlicher Skalierbarkeit "Online" zur Verfügung hält und damit direkte analytische Auswertungen erlaubt. IBM COS ist heute schon das Fundament der digitalen Transformation. Die Daten sind online und können ausgewertet werden, sie sind besonders sicher gespeichert, wesentlich sicherer als in traditionelle RAID Systemen, die synchron gespiegelt werden. Auch das Übertragungsbandbreitenproblem beim Spiegeln großer Datenmengen fällt weg, weil IBM COS die Objekte zerschnipselt, verschlüsselt und parallel auf unterschiedlichen Leitungen zu den Endlokationen überträgt.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal IT-Business übernommen.

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