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Vivid ist nicht nur ein Smartphone Pornostudio mahnt HTC ab

Redakteur: Harry Jacob

Wegen einer möglichen „Verwechslungsgefahr“ hat HTC derzeit Ärger mit einem Pornoproduzenten. Das jüngste Smartphone der Taiwaner trägt nämlich den selben Namen wie das Filmstudio. Das hat nun ein Ultimatum bis Montag gesetzt.

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Ein bizarrer Streit ist entbrannt um den Namen „Vivid“.
Ein bizarrer Streit ist entbrannt um den Namen „Vivid“.

Da hat wohl jemand in der Markenrechts-Abteilung der High-Tech Company (HTC) nicht aufgepasst. Denn das seit 6. November verkaufte Smartphone HTC Vivid verletzt die Namensrechte eines Filmstudios in den USA. Das nennt sich Vivid Entertainment, und es produziert Erwachsenen-Unterhaltung mit Stars wie Paris Hilton und Kim Kardashian.

Die amerikanischen Produzenten nutzen den Namen schon seit 27 Jahren und haben keinerlei Geschäftsbeziehung zu dem taiwanischen Elektronikhersteller. Der Rechtsanwalt des Studios wies darauf hin, dass „der Gebrauch der Marke Vivid Seitens von HTC America den falschen Eindruck erweckt, dass die Produkte von HTC in Zusammenhang mit Vivid Entertainment stehen oder unter Einverständnis produziert werden“.

Deshalb werde das Studio alle Mittel ausschöpfen, um seinen Namen zu schützen. Noch bis Montag erwartet der Anwalt ein Einlenken der Taiwaner: sie sollen ihr Smartphone umbennen. Ansonsten werde man vor Gericht ziehen.

HTC prüft die Angelegenheit noch. Nach Abschluss der Untersuchung werde man sich ausführlich äußern, kündigte der Konzern an. |ha

(ID:30402020)