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Mittelstand soll mit UC Intelligent Infrastructure Millionen sparen

Polycom kommuniziert per TIP mit Telepresence-Systemen von Cisco

15.02.2011 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Polycom will die „Barrieren der Interoperaibilität“ überwinden.
Polycom will die „Barrieren der Interoperaibilität“ überwinden.

Polycom, Anbieter von Produkten für Unified Communications, will künftig das Telepresence Interoperability Protocol (TIP) unterstützen. Unter dem Label Polycom UC Intelligent Infrastructure sollen Anwender Telepresence-Systeme von Cisco mit bestehenden Lösungen koppeln und Betriebskosten bei Bandbreite, Service und Wartung senken können.

Mit der „Polycom UC Intelligent Infrastructure“-Plattform sollen Anwender UC-Systeme verschiedener Anbieter parallel betreiben und bestehende Lösungen von Drittanbietern weiternutzen können. Jetzt kündigt Polycom an, künftig das Telepresence Interoperability Protocol (TIP) zu unterstützen. Das wird von Telepresence-Systemen des Anbieters Cisco verwendet.

Andrew Miller, CEO bei Polycom, begründet: „Kunden von Cisco sagen uns schon seit Jahren, dass sie durch eine geschlossene Telepresence-Plattform stark eingeschränkt sind, da diese ihre UC-Umgebung wie eine Mauer umgibt und Benutzer, die keine Telepresence-Lösung von Cisco verwenden, nicht hereinlässt.“ Das ändere sich nun.

Der Betrieb gemischter UC-Umgebungen soll Unternehmen zudem helfen, die Gesamtbetriebskosten zu senken. Polycom behauptet, dass ein mittelständisches Unternehmen im ersten Jahr bis zu 2,1 Millionen Dollar sparen könne – wenn es auf eine Polycom-Telepresence-Lösung setzt. Die nicht näher aufgeschlüsselte Prognose berücksichtige dabei Kosten für Zubehör, Bandbreite, Service und Wartung.

Die jetzt veröffentlichte Ankündigung soll Polycoms Strategie UCEverywhere fortsetzen. Ziel ist die plattform- und netzwerkübergreifende Verbindung von Kommunikationsmöglichkeiten. Teil von Polycoms Bemühungen für Interoperabilität sind zudem strategische Partnerschaften mit verschiedenen Anbietern, darunter: Microsoft, Hewlett-Packard, Avaya, Juniper, Broadsoft, McAfee und Siemens.

Polycom plant, die Interoperabilität mit TIP ab dem zweiten Quartal 2011 zu unterstützen.

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