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Good-Morning-Editorial vom 09.05.2017 Plädoyer für die ungeliebte E-Mail

| Redakteur: Wilfried Platten

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Wilfried Platten, Chefredakteur IT-BUSINESS
Wilfried Platten, Chefredakteur IT-BUSINESS
(Bild: Vogel-IT-Medien)

Nein, angesichts von 200 bis 250 E-Mails pro Tag bin ich nun wahrlich kein leidenschaftlicher Fan dieser Kommunikations-Plattform. Aber sie hat einen unschätzbaren Vorteil: Hier läuft zentral alles auf, was wichtig ist. Deshalb blocke ich konsequent alle Versuche, im Job kommunikative Nebenkriegsschauplätze wie Facebook, Google+, LinkedIn oder Yammer zu eröffnen. Ich habe nicht die geringste Lust darauf, mir jedes Mal überlegen zu müssen, auf welcher Plattform X ich mit Herrn oder Frau Y Informationen austausche.

Das Läuten des Totenglöckchens für die E-Mail durch Airbus-Vorstand Dirk Hoke erfüllt mich deshalb mit Schaudern. Und die Begründung für die „Revolution in der Kommunikation innerhalb der Unternehmen“, seine Kinder antworteten nicht auf seine E-Mails, klingt in meinen Ohren eher nach familiärem Medienbruch, als nach repräsentativem Befund. Und sollte seine Prophezeiung bei seinem Arbeitgeber umgesetzt werden, werde ich nicht nur deshalb garantiert eins nicht mehr tun: mich um einen Job in der deutsch-französischen Flugzeugindustrie bewerben.

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