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Die Imaging-Branche trifft sich in Köln Photokina öffnet ihre Pforten: Trends und Technologien

Redakteur: Sylvia Lösel

Die Fotobranche gibt sich ab dem 21. September wieder ein Stelldichein auf der Photokina. Beim Branchentreff in den Kölner Messehallen ist das Who`s who der Fotowelt vollständig vertreten. Neueste Zahlen des Bitkom lassen die Branche auf weitere umsatzstarke Monate hoffen, und neue Technologien lassen die Vorfreude auf die neuen Digitalkameras steigen.

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Alle zwei Jahre zieht das Branchen-Highlight Photokina Händler, Distributoren, Endkunden und Profifotografen an.
Alle zwei Jahre zieht das Branchen-Highlight Photokina Händler, Distributoren, Endkunden und Profifotografen an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vom 21. bis 26. September dreht sich in Köln wieder alles um das Aufnehmen, Verarbeiten, Speichern und Archivieren von Bildern. Auf der Photokina, die alle zwei Jahre ihre Pforten öffnet, ist wieder einmal alles vertreten, was Rang und Namen hat. Die Veranstalter der 31. Photokina dürfen dieses Jahr 1.251 Aussteller aus 45 Ländern begrüßen. Der Auslandsanteil liegt bei über 60 Prozent, 150.000 Besucher werden erwartet. Die Marktforscher der GfK haben festgestellt, dass weltweit rund 403 Millionen Digitalkameras, 52 Millionen Camcorder und zwei Milliarden Kamerahandys/Smartphones in Gebrauch sind. Entsprechend hoch ist die Zahl der Bilder, die mit diesen Geräten erstellt werden. Allein in Deutschland machte es pro Sekunde 1.000 mal „Klick“.

Preisdruck bleibt

Gespannt blicken Händler und Distributoren nach Köln, um sich über aktuelle Trends und die neuesten Kamera-Modelle zu informieren, um dann zum Weihnachtsgeschäft ihren Kunden die richtige Auswahl anbieten zu können. Denn laut dem Verband Bitkom plant jeder achte Bundesbürger eine Neuanschaffung. In diesem Jahr werden die Verbraucher hierzulande 8,3 Millionen Digitalkameras erwerben. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies allerdings ein Rückgang von 2,8 Prozent. Auch der Preisverfall ist inzwischen deutlich zu spüren. Kostete 2006 eine Digitalkamera durchschnittlich 253 Euro, liegt der Preis heute nur noch bei 200 Euro.

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Kamera-Trends

Große Erwartungen setzen die Hersteller in die neue Kategorie der Kompaktkameras mit Wechselobjektiven. Bereits vor zwei Jahren hatten Olympus und Panasonic ihre Micro-Four-Thirds-Modelle vorgestellt. Vor allem das PEN-Modell von Olympus zeigte bereits damals, wohin die Reise gehen wird. In der Zwischenzeit haben jetzt auch Sony und Samsung mit Modellen, die auf dem Prinzip des APS-C-Sensors aufbauen, nachgezogen.

Eine weitere neue Gerätekategorie sind hybride Minicams im Handyformat, die sowohl fotografieren als auch filmen können. Die Film-Zwerge zeichnen sich vor allem durch ihre einfache Anbindung an soziale Netzwerke aus. Per Knopfdruck können Bilder und Filme ins Internet auf Facebook und Co. übertragen werden. Kodak, Panasonic und Samsung werden entsprechende Modelle auf der Photokina zeigen. Panasonics TA1-Serie kann darüberhinaus noch personalisiert werden. Hierfür sind Designfolien erhältlich, die bei Bedarf auch mit Eigenkreationen bedruckt werden können.

Einfacher Upload als Verkaufsargument

Auch alle anderen Geräte - seien es Camcorder oder Digitalkameras - müssen sowohl das Filmen als auch das Fotografieren beherrschen. Entsprechend sind inzwischen auch einige Print-Stationen (Kodak Picture Kioske) als auch Drucker (Canon Pixma) mit Funktionen ausgestattet, die den Ausdruck einzelner Fotos aus einem Videoclip heraus ermöglichen.

Ein weiteres wichtiges Verkaufsargument wird künftig sicher der einfache Upload der Daten auf Facebook, Youtube oder Flickr sein. Sowohl die direkte Verbindung der Kamera zum Internet, als auch eine automatische Konvertierung ins richtige Format sind dabei entscheidend.

Mit einem integrierten Projektor trumpfen Nikons Coolpix-Kameras der P1-Serie auf. Dank diesem Feature können die geschossenen Bilder gleich groß an eine Wand geworfen werden. Auch die Projektion von Präsentationen, die auf einem PC oder Laptop gespeichert sind, ist damit möglich.

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