Premiere für den Network Monitor

LG revolutioniert Thin-Client-Prinzip

13.08.2009 | Redakteur: Erwin Goßner

Über einen PC lassen sich bis zu zehn Network-Monitore ansteuern.

Der koreanische Hersteller LG hat in Kooperation mit NComputing eine Komplettlösung für Multi User Computing entwickelt, die zum Umweltschutz sowie zu Energie- und Kosteneinsparungen beiträgt.

Der auf Virtual-Desktop-Anwendungen spezialisierte Hersteller NComputing hat vor zwei Jahren erstmals eine Lösung vorgestellt, mit der sich ein herkömmlicher Rechner als Host für mehrere Arbeitsplätze einsetzen lässt. Je nach Ausführung können dabei mit Hilfe mehrerer Anschluss-Boxen bis zu zehn beziehungsweise 30 vollwertige Arbeitsplätze eingerichtet werden. Während die X-Serie über PCI-Steckkarte maximal zehn Desktop-Installationen verwalten kann, laufen bei der L-Version bis zu 30 Verbindungen zwischen Host-PC und den Anschluss-Boxen über einen handelsüblichen Switch.

Dieses Netzwerk-Modell, das eine preiswerte und durch den Verzicht auf einen dedizierten Server auch einfache Alternative zu Thin-Client-Lösungen darstellt, wurde in Zusammenarbeit mit LG weiterentwickelt und zum Patent angemeldet. Der koreanische Hersteller nutz bei seiner Lösung im Wesentlichen das Prinzip von NComputing, hat allerdings die komplette Technik der Anschluss-Box in den so genannten Network-Monitor integriert.

Nur von Vorteil

Das Prinzip von Multi User Computing: An einem PC und zwei Steckkarten lassen sich bis zu zehn autarke Arbeitsplätze erstellen.
Das Prinzip von Multi User Computing: An einem PC und zwei Steckkarten lassen sich bis zu zehn autarke Arbeitsplätze erstellen.

Einschalten und loslegen lautet demnach die Devise für das Multi User Computing – Wartezeiten für das Booten entfallen dabei ebenso wie störende Betriebsgeräusche, zusätzliche Verkabelung oder Netzteile. Sparen lässt sich bereits beim Kauf, da ein leistungsstarker Host-PC mit Dual-Core-CPU für elf Arbeitsplätze genügt. Laut LG liegt das anhand einer Beispielkonfiguration errechnete Sparpotenzial gegenüber normalen Desktop-PCs bei über 50 Prozent. Rund 70 Prozent einsparen lassen sollen sich durch geringere Wartungs-, Reparatur und Service-Kosten. Und um über 80 Prozent soll der Stromverbrauch gegenüber der Variante mit separaten Arbeitsplatzrechnern reduziert werden können.

Die Rechnung von LG sieht folgendermaßen aus: Zehn Arbeitsplatze kosten zwischen 5.000 und 6.000 Euro, bei Multi User Computing schlagen ein starker Dual-Core-PC mit rund 1.000 Euro und zehn Network-Monitore mit insgesamt etwa 2.000 Euro zu Buche. Bei den Energiekosten berücksichtigt der Hersteller neben dem direkten auch den indirekten Stromverbrauch wie etwa durch Klimatisierung. Kostenpflichtige Software-Lizenzen fallen in beiden Fällen in gleicher Höhe an, bei Wartung und Service wie zum Beispiel Programm-Updates kommen die Kostenvorteile jedoch merklich zu tragen.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen über Möglichkeiten der N-Serie und der Nplus-Serie, die im nächsten Jahr auf den Markt soll.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 nächste Seite


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Spamschutz 

Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2040518) | Archiv: Vogel Business Media

Themen-Newsletter IT-BUSINESS Themen-Update Displays & Beamer abonnieren.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Wenn Sie wichtige Nachrichten in Zukunft nicht verpassen möchten, dann versorgen wir Sie über unseren Themenkanal-Newsletter gerne direkt mit den aktuellsten News und Fachbeiträgen aus diesem Themenumfeld. Jetzt abonnieren!

* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.
Dell Venue Pro Tablets: Systemhäuser sind überzeugt







Mit dem Venue 8 Pro und dem Venue 11 Pro hat Dell jüngst neue Tablets für das Businessumfeld präsentiert. Erste Systemhäuser haben die Geräte nun unter die Lupe genommen und sehen zusätzliches Umsatzpotenzial. Lesen Sie das Online-Advertorial

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Zum Beispiel-Newsletter

Abonnieren Sie den täglichen Newsletter IT-BUSINESS Today!

Sie erhalten kostenlos und pünktlich jeden Morgen und Mittag die aktuellsten News, Hintergründe und Personalien aus dem IT-Markt.

>> Hier geht es weiter zur Registrierung