08.09.2025
Vom Schweizer VoIP-Pionier zum international tätigen Telefonieprovider
Vor 20 Jahren begann peoplefone als One-Man-Show. Dank des Unternehmergeists und der Vision von Gründer Christophe Beaud ist die Firma heute ein etablierter Telefonieprovider mit Tochtergesellschaften in sieben europäischen Ländern. Zeit für einen Blick zurück auf die Geschichte der Firma.
Bei peoplefone ist der Firmenname Programm. Der Telefonieprovider mit Sitz in Zürich und einer Westschweizer Niederlassung in Puidoux bietet Services, bei denen die Menschen im Mittelpunkt stehen. Das gilt sowohl für Kunden und Partner als auch für die eigenen Mitarbeitenden und äußert sich in langjährigen Kundenbeziehungen und regelmäßigen Mitarbeiterjubiläen. Nicht zuletzt dank der familiären Firmenstruktur und der konsequenten partnerschaftlichen Ausrichtung feiert peoplefone dieses Jahr sein 20-Jahr-Jubiläum.
Vom Privat- zum Firmenkundengeschäft
Anfänglich wird Christophe Beauds Idee, mit Internettelefonie Geld zu verdienen, belächelt. Trotzdem lanciert er 2005 das erste peoplefone-Produkt: ein USB-VoIP-Phone, das sich mit einem beliebigen Computer verbinden lässt. So kann die junge Firma erste Privatkunden gewinnen und benötigt bald zusätzliches Personal. Bald wird klar, dass das Firmenkundengeschäft besser für die VoIP-Telefonie geeignet und lukrativer ist. 2011 erfolgt der Strategiewechsel und peoplefone setzt ganz auf KMUs und ein Vertriebsmodell über Installationspartner.
Die Firma als Familie
Erster Mitarbeiter und Initiator der peoplefone-Basistechnologie ist Laurent Schweizer. Heute verantwortet er als Chief Technological Officer die technische Entwicklung der Produkte und ist als langjähriger Mitarbeiter in guter Gesellschaft. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit fußt auf der familiären Firmenkultur, die viel Verantwortung und Raum für Entwicklung zulässt. Nach wie vor pflegen Christophe Beaud und seine Frau Danette Beaud die Nähe zu ihrem Staff an allen Standorten.
Mit der richtigen Intuition am Puls der Zeit
Über die Jahre hat die Geschäftsführung immer wieder den richtigen Riecher für erfolgreiche technologische Entwicklungen. So lanciert peoplefone bereits 2009 die erste Schweizer VoIP-App, die ein großes Medienecho auslöst und die Firma schweizweit bekannt macht. 2012 folgt mit peoplefone HOSTED die erste eigene Cloud-Telefonanlage. Diese wird inhouse entwickelt und ist heute eine weitverbreitete Telefonanlage für KMUs. 2017 erkennt peoplefone, dass Telefonie und Videocalls zusammengehören, und bietet als einer der ersten Schweizer Provider die Telefonie-Integration in Microsoft Teams an.
Der Schritt zum internationalen Full-Solution-Provider
Bereits ein Jahr nach der Gründung eröffnet die Firma einen Standort in Österreich. Weitere Niederlassungen kommen laufend dazu: Polen (2007), Slowakei (2008), Litauen (2012), Deutschland (2015) und Frankreich (2019). Daneben verfügt peoplefone über die Providerzulassung in fünf weiteren europäischen Ländern. Parallel dazu entwickelt sich peoplefone zum Full-Service-Provider für Firmenkunden – zunächst als Internetprovider, dann mit einem Datasim-Angebot und seit 2024 auch als Mobilfunkanbieter.
Cybersicherheit wird von Anfang an großgeschrieben
Seit jeher werden die Daten der Schweizer Kundschaft ausschließlich in der Schweiz gespeichert. Heute verfügt peoplefone über zwei eigene Datacenter in der Schweiz und ein Datacenter in Deutschland für deutsche Geschäftskunden. Auch der Schutz der Telefoninfrastruktur vor Cyberangriffen wird ein immer wichtigeres Thema. Mit der technischen Infrastruktur, den State-of-the-Art-Schutzsystemen, Anti-Hacking-Algorithmen und der redundanten Datacenter-Struktur hat peoplefone die notwendige Basis, um die strengen EU-Richtlinien NIS-2 im Bereich Cybersecurity zu erfüllen.