22.09.2022

peoplefone Partner Tag 2022

Mit dem Satz: „Sie suchen Fachkräfte, ich habe 20 Stück für Sie!“, sorgte Felix Pflüger am peoplefone Partner Tag für ungläubiges Kopfschütteln. Rund 60 Reseller aus ganz Deutschland, waren nach Stuttgart gekommen, um sich über neuste Trends zu informieren und im Austausch untereinander inspirieren zu lassen.

Pflüger fächerte auf, wie sich die Situation am Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren entwickelt. Fehlen aktuell laut Arbeitsagentur in Deutschland 1,2 Millionen Facharbeiter:innen, so steigt diese Zahl bis 2030 auf 3,5 Millionen. Wer als Unternehmen künftig bestehen will, müsse sich diesem Aspekt stellen, so Pflüger. Der in seinem Vortrag ein Angebot aussprach: peoplefone erweitert den Service für Partnerbetriebe. Dem neuen Konzept folgend will der Provider seine Partner bei administrativen Aufgaben entlasten, damit diese freie Ressourcen gewinnen. peoplefone stellt dafür 20 geschulte Fachkräfte bereit, welche Kunden im Partnerauftrag betreuen; etwa um Rufnummern zu portieren oder um zu Tarifen zu beraten. „Kosten entstehen dafür keine“, so Pflüger. Im Gegenteil: Beim Service Cross- und Aftersales profitieren Reseller zudem von zusätzlichen Provisionen. Die technische Unterstützung gelte für den Support sowie für den Hosted Managed Service für peoplefone HOSTED und 3CX HOSTED.

Als ein weiteres Angebot hatte Pflüger eine Idee im Gepäck, welche die anwesenden Partner ebenso aufhorchen ließ: Pflüger schlägt vor, unter dem Dach der peoplefone stärker zu kooperieren. Konkret stellt sich der Geschäftsführer ein Wissens-Wiki vor, in dem alle rund 1.000 Partnerbetriebe ihr technisches Wissen hinterlegen. Auf dieser Basis wären kooperierende Häuser besser in der Lage, auch größere Projekte zu gewinnen, so Pflüger. Gestützt wurde das Kooperationskonzept vom Keynote des Nachmittags. Speaker Edgar K. Geffroy warb unter dem Stuttgarter Fernsehturm die Unternehmer darum, die Führerschaft in der aktuellen Wissensgesellschaft zu übernehmen. Seine These lautet, dass Mitarbeiterwissen in fast allen Firmen unstrukturiert ist. Gehen, wie zu erwarten, überdies in den kommenden Jahren Babyboomer in Rente, verschwinde dieses Know-how. Daher sein Schlüsselanliegen, dieses Wissen zu organisieren und abrufbar zu machen. Mitarbeiter würden so Ideengeber für innovative Kundenlösungen, so Geffroy. Denn „Kunden erwarten, dass man ihnen hilft“, damit sie wiederum ihr Kerngeschäft besser machen können. Beide Ansätze finden sich im peoplefone-Konzept. Die Schlüssel sind Service und Kooperation.

Markus Devetter kümmert sich bei peoplefone um den Vertrieb und präsentierte mit der Datasim V2 – die nächste Generation der IoT-Datenfunk SIM-Karte. Diese können Reseller ab sofort über ein Portal verwalten, Volumen kontrollieren und als White-Label buchen. Ab Oktober bietet peoplefone zudem eine Prepaid-Variante an, bei der sich Volumen nachkaufen sowie die Laufzeit verlängern lassen. Den Abschluss der Vortragsreihe übernahm Jörg Hummer, peoplefone Marketing, der über den Webseiten-Relaunch berichtete. Über eine com-Struktur, mit Unterdomains für jeden Standort, schafft der Telefonie-Provider ein Eingangsportal für Partner und Kunden – und das unabhängig aus welchem Land die Seiten aufgerufen werden. Mit dem Webauftritt zeige sich zudem die Konzentration in der Zusammenarbeit mit Partnern, so Hummer. Stichwort B2B2B. Die Marke soll dies spiegeln, sie steht für die Firmenwerte „zeit- und schnörkellos“ sowie „modern“. So versteht sich peoplefone zwar immer noch als Firma mit Schweizer Herz, aber über den Ursprung hinausgewachsen. Daraus entsteht ein hoher Kundennutzen, weil das Unternehmen inzwischen europaweit vernetzt und mit multinationalem Team arbeitet. Am Relaunch-Prozess beteiligt war auch der Partner-Beirat, in dem engagierte Firmen sitzen. Das Gremium nimmt Hinweise auf, tauscht sich aus und liefert Ideen für die künftige Ausrichtung.