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Good-Morning-Editorial vom 27.04.2017 Penthouse mit Vertiport

Autor: Wilfried Platten

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In ein paar Jahren sollen Penthouse-Wohnungen in Ballungszentren den neuen Uber-Dienst integriert haben.
In ein paar Jahren sollen Penthouse-Wohnungen in Ballungszentren den neuen Uber-Dienst integriert haben.
(Bild: Pixabay)

So schnell wird man von der Realität eingeholt. Am 18. Januar dieses Jahres habe ich an dieser Stelle meine Gedanken in einer „extrapolative Satire“ über „selbstfliegende Autodrohnen“ in die zeitlich undefinierte Ferne schweifen lassen. Es waren wohl – im übertragenen Sinne – nur ein paar Zentimeter. Denn der „Fahrdienst-Vermittler“ Uber hat gerade bekanntgegeben, seine Transportdienste künftig auch in der Luft anbieten zu wollen. Basis dafür ist ein Netzwerk aus autonomen, senkrecht startenden Fluggeräten, die Menschen in der Stadt zwischen sogenannten „Vertiports“ befördern sollen. Teure Penthouse-Wohnungen in den Ballungszentren haben den dann natürlich integriert.

Dieser Dienst soll zwar erst in einigen Jahren angeboten werden, nimmt man aber die Vorlaufzeit für den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur, dann startet diese Zukunft heute. Einerseits fühle ich mich dadurch bestätigt, andererseits ist mir die Halbwertzeit meiner Visionen zu kurz. Will sagen: Die Trendkombination und deren Extrapolation muss wohl radikaler und langfristiger angelegt werden, um nicht wieder als „gerade mal so auf der Höhe der Zeit“ dazustehen. Haben Sie eine Idee?

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS