Actebis-Eigenmarke lebt wieder auf Peacock ziert künftig Consumerprodukte

Redakteur: Harry Jacob

Nach knapp fünf Jahren hat der Soester Broadliner Actebis Peacock seine Eigenmarke Peacock wieder revitalisiert. Auf Anforderung werden hochwertige CE- und Mobility-Geräte mit dem Pfauenlogo produziert. Mit »Lacero« ist daneben auch eine Marke für preissensiblere Kunden im Programm.

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Das neue Pfauenlogo ist frischer und passt auch auf schmale Kanten.
Das neue Pfauenlogo ist frischer und passt auch auf schmale Kanten.
( Archiv: Vogel Business Media )

2003 waren bei Actebis Peacock viele Aufräumarbeiten zu erledigen. Michael Urban, der das Unternehmen lange geführt hatte, war ausgeschieden, der Distributor befand sich in einer tiefen Krise, und mit Bärbel Schmidt kam frischer Wind und neuer Schwung ins Unternehmen. Doch die Eigenmarken überlebten nicht: Peacock wurde endgültig eingestellt, Targa verkauft und war seither nur noch bei Lidl zu finden.

Doch nun ist der Pfau zurück. »Wir reagieren damit auf konkrete Anforderungen von Filialisten und Großflächenmärkten«, erläutert OEM-Direktor Detlev Bauer die neue Strategie. Bauer verantwortet die Eigenmarken, die für CE-Fachhandel, Kooperationen und Elektronikflächenmärkte, aber auch den Versandhandel und Food-Märkte nur auf Anforderung produziert werden. Die Marke Peacock soll an das Image vergangener Tage anknüpfen und für hochwertige, designorienterte Produkte stehen, während unter dem Label Lacero preiswerte Technik im zweckmäßigen Design angeboten wird. Zum Sortiment der beiden Marken zählt ein breites Spektrum aus den Bereichen Consumer Electronics und Mobility, also beispielsweise TV-Geräte, -Halterungen und -Tische, TFT-Monitore, MP3-Player, Digicams und Camcorder oder auch Navigationsgeräte. Bei Lacero finden sich zusätzlich noch Tastaturen und Mäuse, externe Speicher oder auch VoIP-Equipment.

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Vom Wettbewerb abheben sollen sich die Actebis-Eigenmarken durch maßgeschneiderten, modularen After-Sales-Service sowie durch Flexibilität und Tempo beim Service. Dem ehemaligen Actebis-Brand will man anscheinend nicht in die Quere kommen: Lidl sei kein Absatzmarkt, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

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