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PC-Markt stabilisiert sich

| Autor: Heidemarie Schuster

Der erwartete Engpass an CPUs soll sich nicht auf die PC-Marktzahlen auswirken.
Der erwartete Engpass an CPUs soll sich nicht auf die PC-Marktzahlen auswirken. (Bild: Pixabay)

Die weltweiten PC-Auslieferungen wuchsen laut den Marktzahlen von Gartner im dritten Quartal 2018 zwar nur gering, aber immerhin. CPU-Engpässe stellen den PC-Markt den Marktforschern zufolge vor neue Herausforderungen, sollen die Nachfrage aber nicht beeinträchtigen.

Laut vorläufigen Ergebnissen des Marktforschungsunternehmens Gartner beliefen sich die weltweiten PC-Auslieferungen im dritten Quartal 2018 auf 67,2 Millionen Einheiten. Das bedeutet ein Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2017. Insgesamt hat sich der weltweite Markt in zwei aufeinander folgenden Quartalen leicht stabilisiert.

Die Regionen EMEA, Asien/Pazifik und Japan verzeichneten im dritten Quartal 2018 ein Wachstum, während die Märkte in USA und Lateinamerika rückläufig waren. Lateinamerika vermerkte mit 8,5 Prozent den stärksten Rückgang, nachdem es sich Anfang 2018 etwas stabilisiert hatte. In Anbetracht der CPU-Versorgungsengpässe (Kapazitätsprobleme bei Intel nach der Produktionsumstellung auf das 14nm-Verfahren) für den Rest des Jahres entsprechen diese Ergebnisse den Erwartungen von Gartner.

„Der PC-Markt wurde weiterhin von der stabilen Nachfrage nach Firmen-PCs und durch Hardware-Upgrades für Windows-10-PCs getrieben. Wir gehen davon aus, dass sich der Upgrade-Zyklus für Windows 10 bis 2020 fortsetzen wird, danach wird die Nachfrage nach Upgrades abnehmen“, prognostiziert Mikako Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner. „Obwohl das dritte Quartal aufgrund des beginnenden neuen Schuljahres typischerweise einen starken Consumer-PC-Umsatz aufweist, sank die Nachfrage erneut. Die starken Umsätze bei Firmen-PCs konnten dies allerdings ausgleichen.“

Weltweites Hersteller-Ranking Q3/2018

Lenovo sicherte sich mit einem Wachstum von 10,7 Prozent den Spitzenplatz im weltweiten PC-Markt, getragen vom wiedergewonnenen Antrieb im gewerblichen Markt und dem Joint Venture mit Fujitsu. Der Hersteller verkaufte rund 15,9 Millionen PCs und hält damit einen Marktanteil von 23,6 Prozent. HP Inc. fiel mit 15,6 Millionen verkauften Einheiten und einem Marktanteil von 21,8 Prozent auf die zweite Position, verzeichnete aber das vierte Quartal in Folge ein Wachstum (+6,2%) gegenüber dem Vorjahr. HP wuchs deutlich im Desktop-Bereich, was auf eine starke Nachfrage bei den Unternehmenskäufern hindeutet.

Dell konnte den Schätzungen von Gartner zufolge rund 10,7 Millionen PCs ausliefern (16 Prozent Marktanteil, 5,3 Prozent Wachstum). Apple hat rund 8,5 Prozent weniger PCs verkauft und damit schätzungsweise rund 4,9 Millionen Geräte ausgeliefert (7,3 Prozent Marktanteil). Die Acer Group musste mit 5,7 Prozent Verlusten kämpfen (6,1 Prozent Marktanteil, rund 4,1 Millionen ausgelieferte PCs). Asus verlor um ganze 15,9 Prozent und lieferte insgesamt rund 4 Millionen PCs aus (6,0 Prozent Marktanteil).

„Andere PC-Hersteller“ verkauften im dritten Quartal 2018 rund 12,9 Millionen Einheiten. Dies entspricht einem Marktanteil von 19,2 Prozent und einem Rückgang von 9,8 Prozent im Vorjahresquartalsvergleich.

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