Schuldenkrise in Europa drückt auf die Kauflaune

PC-Markt in EMEA: Acer verliert, Lenovo steigert Verkaufszahlen

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Das PC-Hersteller-Ranking

HP war den IDC-Analysten zufolge im vierten Quartal 2011 der absatzstärkste Anbieter in EMEA. Mit sechs Millionen abgesetzten PCs landete das Unternehmen – wie dies auch im Vorjahresquartal der Fall war – an der Spitze des Rankings. Die Verkaufszahlen gingen um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.

Die höchsten Verluste allerdings musste die Acer Group verkraften, deren ausgelieferte Stückzahlen um 24,4 Prozent im Vergleich zu Oktober bis Dezember des Jahres 2010 zurückgingen. Damit sei der Absatz des dennoch immer noch Zweitplatzierten zum fünften Mal in einem Quartal zurückgegangen. Die Channel-Partner seien vorsichtiger beim Einkauf , trotz dass die Lagerbestände in den meisten Ländern auf ein überschaubares Maß Niveau zurückgekehrt seien.

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IDC: „Lenovo profitiert von Medion“

Über den stärksten Zuwachs im Vergleich zu den anderen fünf Top-Anbietern konnte sich Lenovo freuen. Mit 2,4 Millionen verkauften Rechnern und damit 35,5 Prozent mehr als im 4. Quartal 2010 landete der Hersteller im IDC-Ranking auf dem fünften Platz. Die Übernahme von Medion habe sich positiv im Consumer-Segment ausgewirkt, gleichzeitig habe der Hersteller auch seine Position im Commercial-Segment gestärkt.

Vor Lenovo, auf den Rängen drei und vier landeten Dell und Asus. Dell setzte 3,3 Millionen Geräte ab, verkaufte damit immerhin 4,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Absatz, den Asus generierte, wuchs um 14,7 Prozent auf 3,27 Millionen Stück.

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