Marktzahlen von Gartner für Westeuropa und Deutschland PC-Markt: HP muss Federn lassen

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Sowohl in Westeuropa als auch in Deutschland verkauften die PC-Hersteller im zweiten Quartal 2012 weniger Rechner als noch im Vorjahreszeitraum. Acer, Asus und Lenovo dagegen konnten aber sehr positive Akzente setzen.

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Vor allem das Geschäft mit Desktop-Rechnern lahmt.
Vor allem das Geschäft mit Desktop-Rechnern lahmt.
(Mihai Simonia - Fotolia.com)

2,4 Prozent weniger und damit nur noch rund 13,6 Millionen PCs verkauften die Anbieter im 2. Quartal dieses Jahres in Westeuropa. Hierzulande sank der Rechner-Absatz sogar um 6,5 Prozent auf rund 2,6 Millionen Stück.

Rückläufiges B2B-Geschäft

Mehrere Ursachen sind für den Rückgang verantwortlich. Da sind zum einen die äußerst schwachen Desktop-PC-Verkaufszahlen: Westeuropaweit lag der Verlust bei 12,8 Prozent, in Deutschland sogar bei 20,2 Prozent. Gleichzeitig schwächelte das Geschäft mit den Business-Kunden. Die B2B-Verkaufszahlen sanken um 5,3 Prozent in Westeuropa und hierzulande um 4,9 Prozent. Doch auch deutsche Privatkäufer hielten sich im 2. Quartal mit Einkäufen zurück: 8,2 Prozent weniger Mobile- und Desktop-Geräte wurden von ihnen geordert. In Westeuropa lag das Absatzwachstum im Consumer-Segment bei lediglich 0,4 Prozent.

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Einzig und allein das Mobile-PC-Geschäft konnte um 3,9 Prozent hierzulande und in allen Staaten Westeuropas um vier Prozent zulegen. Große Hoffnungen setzen die Hersteller Gartner zufolge derzeit auf Ultrabooks, in die viel Entwicklungsgeld fließe. Die Analysten erwarten, dass die Preise in diesem Segment in der zweiten Jahreshälfte von derzeit rund 800 bis 1.000 US-Dollar das Stück auf unter 700 Dollar sinken könnten, was wiederum die Absatzzahlen beeinflussen dürfte.

Die Hersteller-Rankings für Westeuropa und Deutschland erhalten Sie auf der nächsten Seite.

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