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Bits, Bytes und das strömende Geld

Payment- und Risk-Dienstleister treiben den E-Commerce voran

11.10.2010 | Redakteur: Stefan Riedl

<em id="ForP_9AEAAE2C-ACA9-77B7-1330BD967E0A110E">Wenn Geld in elektronischer Form fließt, werden Payment- und Risk-Dienstleister erfindungsreich.</em>
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Drogen, Waffen, Geldwäsche

Wie Paypal-Chef Gregor Bieler im Gespräch mit IT-BUSINESS beschrieb, arbeite man generell sehr eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen, insbesondere, wenn es um Geschäfte rund um Drogen, Waffen, illegaler Pornografie oder Geldwäsche geht. Etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt Paypal insgesamt im Bereich Riskmanagement. Neben offensichtlichen Gesetzesverstößen, wie die genannten Beispiele, ermittelt Paypal im Schulterschluss mit Behörden auch in komplexeren Szenarien.

Wenn beispielsweise Kunde A ein iPhone bei Händler B bestellt, per Paypal zahlt, dann aber nur einen Stein erhalten haben will, nimmt sich zunächst Zahlungsdienstleister Paypal der Sache an. Mitarbeiter versuchen auf Basis der vorliegenden Fakten und des bisherigen Verhaltens von Käufer und Verkäufer, die Wahrheit zu ermitteln, wenn Aussage gegen Aussage steht.

Einfluss auf Konversionsraten

Beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) dreht sich viel um die Konversionsraten seiner Mitglieder. Als Konversionsrate bezeichnet man den Anteil der kaufenden Besucher eines Webshops an der Gesamtanzahl der Besucher. Wie können Konversionsraten durch Online-Marketing erhöht werden, wie durch Suchmaschinenoptimierung oder Steigerung der Usability? – Das sind die klassischen Fragestellungen der BVDW-Mitglieder.

Mit der Akzeptanz neuer Online-Bezahlverfahren bei den Usern steigt auch deren Bedeutung im Lichte der Konversionsrate: „Das richtige Bezahlverfahren ist entscheidend für den finalen Abschluss einer Online-Bestellung.“ So lautet das Fazit von Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce beim BVDW. Der Kunde müsse inzwischen sein bevorzugtes Bezahlsystem finden, der Bezahlvorgang muss ohne Hürden erfolgen und Sicherheitsbedenken müssen ausgeräumt werden. „Wenn auch nur einer dieser Punkte im Bestellprozess nicht erfüllt wird, führt dies schnell zum Abbruch der Transaktion und macht so die beste Marketing-Aktion oder Website-Optimierung zunichte“, so Himmelreich.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Wirecard vor betrügerischen Kunden schützt, über den Einfluss von Mobile Payment und ein Fazit.

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