Intuitiv bedienbarer Passwort-Manager 1Password

Passwortverwaltung nicht nur für Macs

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Android App kostenlos, iOS App teuer

Neben einer Version für Mac und Windows liefern die Hersteller passende Applikationen für iPhone, iPad und Android-basierte Geräte. Diese können Informationen via Dropbox Sync mit den Desktop-Installationen abgleichen. Während die Android-Applikation kostenlos ist, müssen Nutzer von iPhone und iPad stolze 16 Euro berappen. Dafür erhalten sie allerdings mehr Funktionen – die Android-App kann lediglich Daten anzeigen, die iOS-Varianten bringen einen eigenen Browser mit, der Zugangsdaten automatisch einfügen kann.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 14 Bildern

Wie 1Password funktioniert und wie man den Funktionsumfang des Toiols für Mac OS X, Windows, iOS und Android ausreizen kann, sehen Sie in der obenstehenden Bilderstrecke.

1Password ist definitiv eine gute Lösung – zumindest solange man nur wenige Systeme nutzt. Das liegt auch an der Lizensierung: Der Nutzer kauft für 50 US-Dollar wahlweise eine Version für Mac OS oder Windows – wer beide Systeme nutzt, muss zweimal zahlen, spart aber im Bundle 20 USD. Dafür sind die Lizenzen auf den jeweiligen Plattformen sehr fair: Im Grunde darf man die Anwendung so oft installieren, wie man sie benötigt.

Die Oberfläche ist intuitiv zu bedienen, selbst Anfänger finden sich schnell zurecht. Negativ ist allerdings, dass 1Password seine Kennwort-Datei nur über Dropbox oder ähnliche Dienste abgleichen kann. Dropbox ist ein praktischer Dienst, in der Vergangenheit wurde er allerdings immer wieder geknackt.

Mag sein, dass dies der einzige Weg ist, Daten auf das iPhone und Co zu kriegen, dennoch löst beispielsweise LastPass dies deutlich besser. Für den relativ hohen Preis der Anwendung könnte man zumindest verlangen, dass der Betreiber eigne, sichere Wege zum Abgleich der Daten findet und sich nicht auf Dienste Dritter verlässt.

Problematisch ist auch, dass bei der alten Version 3 von 1Password für iOS nach einer API-Änderung bei Dropbox jetzt eine Synchronisation der Passwortdaten nicht mehr möglich ist und die App bereits in vier Tagen, ab dem 1. September 2013, nicht mehr funktionieren wird. iOS-Nutzer müssen daher zwingend und kostenpflichtig auf die neue Version 1Password 4 upgraden.

Fazit

Insgesamt bietet 1Password aber nicht genug Funktionen, um Nutzer von LastPass oder KeePass zu überzeugen – wer bereits eins der beiden Programme nutzt, der kann sich das etwa 70 Dollar teure Upgrade sparen.

(ID:42278743)