HP Deutschland ändert Partnerprogramm Partner First: Mehrgleisig für PC, Print und Zubehör

Autor: Klaus Länger

Eine neue Struktur bekommt das HP-Partnerprogramm Partner First. Mit dieser ersten großen Änderung seit der Trennung von HPE will HP Deutschland das Partnerprogramm besser an die Anforderungen der Händler anpassen.

Firmen zum Thema

Für HP Deutschland steht nun die erste größere Überarbeitung des Partnerprogramms seit der Trennung von Hewlett Packard Enterprise (HPE) an.
Für HP Deutschland steht nun die erste größere Überarbeitung des Partnerprogramms seit der Trennung von Hewlett Packard Enterprise (HPE) an.
(Bild: HP)

Die Veränderung soll in zwei Stufen erfolgen: Zur zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 wird das Partnerprogramm unterhalb der Platinum-Ebene in drei Schienen aufgeteilt: PC, Print und Zubehör wie etwa Verbrauchsmaterialien. Bisher waren PC und Print in einem Hardware-Bereich zusammengefasst. Mit dem Geschäftsjahr 2017 werden die drei Gleise dann auch bis in den Platinum-Sektor hereinreichen. Laut Christian Mehrtens, Direktor Partner & Mittelstands Vertrieb für HP Deutschland und Österreich, kommt das veränderte Programm der wachsenden Spezialisierung bei den Partnern entgegen und würde hier vor allem kleineren Händlern nutzen, die sich auf einen der Tracks konzentrieren. So kann etwa ein PC-Händler oder ein auf Verbrauchsmaterialien spezialisierter Reseller in seinem Bereich zum Platinum-Partner werden, auch wenn er sich in den anderen Bereichen nicht oder nur in einem sehr geringen Maß engagiert.

Derzeit ist HP damit beschäftigt, die Umsatzziele für die einzelnen Stufen, also Silber, Gold und Platinum, in den drei verschiedenen Tracks zu definieren.

Bildergalerie

Zusätzliche Spezialisierungen

Innerhalb des PC- und des Print-Tracks baut HP die Solution-Specialist-Möglichkeiten weiter aus. Partner-First-Teilnehmer können demnächst auch Mobility-Spezialisten und Grafik-Spezialisten für die Z-Series-Workstations und Pagewide-XL-Drucker werden. Die Mobility-Spezialisierung war bisher ein Pilotprogramm und wird im zweiten Halbjahr allgemein zugänglich. Für die Teilnahme muss eine länderspezifische Umsatzschwelle erreicht werden und drei Vertriebsmitarbeiter sind wahlweise für die Bereiche Gesundheitswesen, Retail oder Bildung zu zertifizieren. Für die Spezialisten hat HP auch ein eigenes Logo entwickelt.

Daneben hat HP im Januar des Jahres ein eigenes Education-Fokus-Programm gestartet, das unter anderem die speziellen Education-Versionen bestimmter Notebooks oder Convertibles sowie den All-in-One-PC Sprout abdeckt.

Schnelleres Partnerportal

Eine weiterer Bereich, für den HP Handlungsbedarf erkannt hat, ist das Partnerportal. Es soll nun laut Mehrtens bei Anfragen nach Projektpreisen für bestimmte Produkte die Antwort nun binnen Stunden liefern und nicht mehr Tage benötigen. Zudem können Händler im neuen Partner-First-Portal genau verfolgen, welche Ziele sie bisher erreicht haben und was für die nächste Stufe oder den Erhalt der aktuellen Stufe nötig ist.

(ID:44076185)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur