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Homogenisierung der Sprachkommunikation für das „Museum des Jahres 2010“ Ozeaneum: VoIP-Vernetzung mit Alcatel-Lucent

| Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Das Stralsunder Ozeaneum, das vom European Museum Forum zum „Museum des Jahres 2010“ ausgezeichnet wurde, hat auf VoIP umgestellt. Über LWL und Kupferleitungen sind nun auch entfernte Standorte in die Sprachkommunikation eingebunden.

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Das Stralsunder Ozeaneum ist vom European Museum Forum zum „Museum des Jahres 2010“ ausgezeichnet worden.
Das Stralsunder Ozeaneum ist vom European Museum Forum zum „Museum des Jahres 2010“ ausgezeichnet worden.

Das Stralsunder Ozeaneum, das sich seit 2008 den Riesen der Meere und anderen maritimen Themen widmet, gehört einem Netzwerkverbund aus vier Meeresmuseen an: dem 1951 gegründeten Meeresmuseum in Stralsund, dem Küstenmuseum Natureum Niederelbe sowie dem Nautineum Dänholm, und führt durch die Aquarien auf eine Reise vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee bis ins Nordpolarmeer. Mit jährlich mehr als einer Million Besuchern zählt das größte naturwissenschaftliche Museum an der deutschen Nord- und Ostseeküste zu den beliebtesten musealen Einrichtungen Deutschlands.

Standort-Anbindung

Drei der Meeresmuseen waren bereits über eine Datenleitung vernetzt, die es unter anderem ermöglicht, ein besucherfreundliches Kassensystem zu betreiben, um die Besucherströme nicht durch umständliche organisatorische Vorgänge in ihrem Erlebnis des Museumsbesuchs zu behindern. Dies sollte auch dem Ozeaneum, dessen Bau 2005 begonnen wurde, zugute kommen. Gleichzeitig sollten das Meeresmuseum und das Ozeaneum telefonisch miteinander vernetzt werden.

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Im Auswahlverfahren für die Telekommunikation setzte sich Alcatel-Lucent durch. Bereits seit 1998 basiert die Telefonie im Deutschen Meeresmuseum auf der Alcatel-Lucent-Anlage OmniPCX Office, die laufend erweitert und aktualisiert wurde. „Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, die genau unseren Bedürfnissen entsprechen, haben wir uns erneut für Alcatel-Lucent entschieden“, begründet Heiko Haack, Systemadministrator des Deutschen Meeresmuseums die Entscheidung.

Eine moderne und redundante IT-Infrastruktur war Bedingung für die Kommunikation über entfernte Standorte. Dafür wurden Lichtwellenleitungen in der Primärebene sowie Kupferleitungen im Sekundär- und Tertiärbereich für das Ozeaneum geschaffen. Das Systemhaus Gecko lieferte und konfigurierte die aktive Netzwerktechnologie. Die Netzwerkanbindung des Ozeaneums an das Meeresmuseum erfolgte über eine breitbandige Lichtwellen-Standleitung, angemietet von den Stadtwerken Stralsund.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Hafeninsel mit VoIP vernetzt wurde.

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