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Storage-Spezialist feilt am Partnerprogramm

Overland-Händler sollen mehr Disk-Systeme verkaufen

13.06.2008 | Redakteur: Philipp Ilsemann

Johann Hanek, Vertriebsleiter bei Overland Storage
Johann Hanek, Vertriebsleiter bei Overland Storage

Overland Storage hat die Bedingungen für Fachhändler verschärft. Wer künftig von Rabatten im Rahmen des Partnerprogramms profitieren will, muss 30 Prozent seines Umsatzes mit dem Verkauf von Disk-Systemen generieren. Damit reagiert der Hersteller auf sinkende Absatzzahlen im Tape-Markt.

Tape ist zwar nicht tot, die Umsätze mit Bandspeicherlaufwerken gehen jedoch definitiv zurück. Der Bandveteran Overland Storage hat auf diese Entwicklung schon vor vielen Jahren reagiert und führt etwa mit der REO-Serie ein umfassendes Angebot an Backup-to-Disk-Lösungen im Portfolio. Mit dem Wegfall von Hewlett-Packard (HP) als OEM-Partner rückten die Festplatten-basierten Produkte noch weiter in den Fokus des Unternehmens.

Einzig bei so manchem Fachhändler ist dieser Wandel nicht so recht angekommen. Vielerorts wird der US-Hersteller noch als reine Tape-Company gesehen, die in ihrer klassischen Domäne zwar angeboten wird, bei Disk-Lösungen jedoch das Nachsehen gegenüber anderen Herstellern hat. Das soll sich spätestens in diesem Jahr ändern.

Ab 1. Juli gilt bei Overland ein verändertes Partnerprogramm. Dessen wichtigste Voraussetzung, um in den Genuss aller Vorzüge zu kommen lautet: Jeder Händler muss mindestens 30 Prozent seines Overland-Umsatzes mit Disk-basierten Produkten generieren. Dieses Ziel ist laut Johann Hanek absolut realistisch. »Wir wollen, dass Partner unser ganzes Produktspektrum vertreiben«, begründet der Vertriebsleiter gegenüber IT-BUSINESS die Maßnahme.

Erfüllen die Partner diese Bedingung, so profitieren sie von umsatzbasierten Rückvergütungen. Gab es früher lediglich Marketing-Development-Gelder, erhalten Reseller nun nach Quartalsende einen Bonus in Höhe von einem Prozent des erzielten Umsatzes. Zusätzlich sind je nach Partnerstatus weitere drei bis fünf Prozentpunkte realisierbar. Dafür sorgt immer ein vorher definierter Kicker. Aktuell sind dies Deduplizierungs-Lösungen, die verstärkt in den Markt gebracht werden sollen. Für den vollen Bonus müssen Partner im Quartal zwei Dedup-Maschinen positionieren.

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