Cybersecurity in OT-Umgebungen OT-Sicherheit wird Chefsache

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Immer mehr Unternehmen verankern die opera­tions­technische Sicherheit (OT) in der Führungsetage. Das hat eine Studie von Fortinet ergeben. Zudem beeinflusse die Reife der OT-Security-Reife die Auswirkungen von Cyberattacken.

Die Geschäftsführung rückt bei Unternehmen in den Fokus der OT-Sicherheit, um Risiken bei kritischen Anlagen besser zu steuern.(Bild: ©  Rawpixel.com - stock.adobe.com)
Die Geschäftsführung rückt bei Unternehmen in den Fokus der OT-Sicherheit, um Risiken bei kritischen Anlagen besser zu steuern.
(Bild: © Rawpixel.com - stock.adobe.com)

Die weltweite Umfrage „2025 State of OT and Cybersecurity Report“ „Stand der Operational Technology und Cybersecurity“ von Fortinet zeigt, dass Unternehmen die Verantwortung für opera­tions­technische Sicherheit (Operational Technology, OT) vermehrt in der Führungsetage ver­ankern. Während 2022 nur 41 Prozent der Organisationen die Geschäftsführung einbezogen, sind es 2025 bereits 95 Prozent. Über die Hälfte ordnet Chief Information Security Officer (CISO) oder Chief Security Officer (CSO) direkt die OT-Verantwortung zu. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 16 Prozent vor drei Jahren.

Reifegrad senkt Auswirkungen von Angriffen

Unternehmen bewerten ihre OT-Security-Reife selbst zunehmend höher. 26 Prozent geben an, Transparenz geschaffen und Netzwerksegmente eingeführt zu haben (2024: 20 Prozent). Reifere Organisationen verzeichnen weniger Auswirkungen von Angriffen, insbesondere durch klas­sische Taktiken wie Phishing. Fortgeschrittene Bedrohungen wie Advanced Persistent Threats (APTs) oder OT-Malware bleiben schwer erkennbar. Betriebsausfälle mit finanziellen Folgen sanken von 52 im vergangenen Jahr auf 42 Prozent in diesem Jahr.

Best Practices und die Effekte

Fortinet empfiehlt Unternehmen, einen Überblick über alle Vorgänge in ihren OT-Netzwerken zu haben. Denn so könnten Transparenz hergestellt und potenziell anfällige Geräte geschützt werden. Eine Netzwerksegmentierung, wie in den Standards „ISA/ICE 62443“ vorgegeben, verringere zudem Eindringversuche. Der Report empfiehlt zudem OT in Security Operations (SecOps) zu integrieren und Incident-Response-Pläne einzubinden. Der Einsatz von Threat Intelligence stieg sprunghaft auf 49 Prozent, wodurch den Untersuchungserbenissen zufolge Angriffe effizienter abgewehrt werden können. Plattformbasierte Sicherheitsarchitekturen erleichtern Management, Transparenz und Automatisierung.

Die Einführung standardisierter Maßnahmen und die Nutzung integrierter Plattformen wirkten sich ebenfalls direkt auf die Sicherheit aus. Unternehmen berichten von weniger Cyber­vorfällen, höherer Effizienz im Sicherheitsmanagement und schnellerer Reaktion auf Bedrohungen.

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