Großes Nutzerinteresse aufgrund interessanter Funktionen

OS X 10.8 in den ersten vier Tagen über drei Millionen mal verkauft

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Siri auf dem Desktop

Zu den Funktionen, die einen Internet-Zugang zwingend erfordern, gehört die Sprachsteuerung und -erkennung, die auf dem iPhone und iPad unter dem Namen Siri bekannt geworden ist. Denn die Stimme wird digitalisiert und komprimiert auf Apple-Server übertragen. Erst dort findet die Auswertung und Erkennungsleistung statt. Siri kann überall dort zum Einsatz kommen, wo normalerweise Text zu tippen ist. Also nicht nur bei Apple-eigenen Programmen, sondern auch bei Anwendungen anderer Anbieter, beispielsweise Word.

Kommunikativ eingestellt

Mit Share Sheets sorgt Apple dafür, dass Dokumente, Links und vieles mehr unkompliziert mit anderen geteilt werden können, sei es per Nachricht oder über Social-Media-Plattformen. Messages, Gamecenter und Notizen sind weitere alte Bekannte von iOS, die nun den Weg in die OS-X-Welt finden. Die Nachrichtenzentrale nennt sich nun Messages. Sie ersetzt iChat und sammelt nicht nur eMails, sondern auf Wunsch auch Anrufe und beispielsweise Twitter-Feeds.

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Generell sind viele Funktionen dazu angetan, soziale Netzwerke zu nutzen. Wer seinen Twitter-Account einträgt, bekommt an zahlreichen Stellen die Möglichkeit des Tweetens geboten. Wer lieber Facebook nutzt, muss sich noch ein wenig gedulden, diese Funktion soll mit einem der nächsten Updates (10.8.x) nachgereicht werden.

Gestärkt im Schlaf

Eine weitere völlig neue Funktion nennt sich „Power Nap“ – ein Ausdruck aus dem Gesundheitswesen, der beispielsweise mit „Kraftnickerchen“ übersetzt werden kann. Im Fall von Apple bedeutet das: Wenn das Macbook Retina oder Macbook Air der neuesten Generation über Nacht geladen werden und nicht in Benutzung sind, holen sie sich automatisch die neuesten Updates und sorgen für ein Backup der Anwenderdaten. Das Ganze soll batterieschonend ablaufen und auch der Lüfter werde nicht anspringen, verspricht Apple.

Im Wettbewerb mit Windows 8

Apple hat mit OS X 10.8 Mountain Lion drei Monate Vorsprung vor dem Rivalen Microsoft, der sein Windows 8 am 26. Oktober ins Rennen schickt. Microsoft kommt dabei gleichzeitig mit dem Desktop-Betriebssystem, den Server-Versionen, einer Phone-Variante und den ARM-basierten Tablets präsentieren wird.

Doch auch Apple hat noch ein paar Trümpfe in der Hand, die ebenfalls im Herbst ausgespielt werden: das neue iOS 6 wird eine engere Integration zu iCloud und Desktop-Macs ermöglichen. Außerdem gilt als sicher, das zusammen mit iOS 6 das iPhone 5 vorgestellt wird. Und möglicherweise wird Apple sich doch dazu durchringen, ein kleineres und preisgünstigeres iPad mit einer 7-Zoll-Bildschrimdiagonale einzuführen.

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