SOA-Experte soll 6,6 Milliarden Dollar kosten Oracle will Bea Systems schlucken

Redakteur: Philipp Ilsemann

Der Software-Riese Oracle plant mit dem Kauf von Bea den nächsten großen Coup. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, soll der Hersteller von Infrastruktursoftware für rund 6,6 Milliarden US-Dollar übernommen werden.

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Oracle will Bea übernehmen. Der zweitgrößte Hersteller von Unternehmenssoftware hat heute bekannt gegeben, Aktien des Anbieters von Infrastrukturlösungen zu einem Preis von 17 US-Dollar je Anteilsschein kaufen zu wollen. Ein entsprechendes Angebot sei bereits am Dienstag beim Verwaltungsrat von Bea Systems abgegeben worden. Die Akquisition hätte einen Gesamtwert von 6,6 Milliarden Dollar. Das Angebot stellt einen Aufschlag von 25 Prozent auf den gestrigen Schlusskurs des Bea-Papiers dar.

»Dieses Angebot ist der Höhepunkt von wiederholten Gesprächen, die in den vergangenen Jahren mit dem Bea-Management geführt wurden«, so Oracle-Präsident Charles Phillips. Eine freundliche Übernahme solle so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Kunden und Produkte von Bea will Oracle wie schon bei den Akquisitionen von Peoplesoft und Siebel über viele Jahre unterstützen.

Der geplante Kauf wäre das zweite große Akquisitionsvorhaben binnen weniger Tage. Erst Anfang der Woche hatte SAP mit der geplanten Übernahme des Business-Intelligence-Anbieters Business Objects Aufsehen in der Softwarebranche erregt.

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